Inside Story in PORSCHE SCENE 10/2012: Das Herz eines Boxers

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

PORSCHE SCENE TRIBUTE CARS // Replikate mit Luftkühlung

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973)

Inside Story: Interpretation des 1973er Carrera RSR 2,8 auf der Grundlage eines Carrera 2 der Baureihe 964

Mit ihren Elfer-Retro-Aufbauten im Stile der klassischen F-Modelle konnten die amerikanischen Karosserie-Couturiers von Singer Vehicle Design überall auf der Welt Begehrlichkeiten wecken. Jedoch haben die Kreationen aus dem kalifornischen Los Angeles einen ganz entscheidenden Nachteil: Sie sind hierzulande schlicht und ergreifend nicht TÜV-zulassungsfähig. Wir haben dies in PORSCHE SCENE 05/2012 ausführlich thematisiert. Das beschriebene Dilemma veranlasste Detlef Schmuda – leidenschaftlicher Porsche-Enthusiast aus dem Schwabenland – dazu, gemeinsam mit Fachleuten ein an den 1973er Carrera RSR 2,8 angelehntes Faszinosum auf die Räder zu stellen, welches nicht nur optische Glanzpunkte zu setzen in der Lage ist. Auch Performance-seitig weiß das ambitionierte Projekt voll und ganz zu überzeugen, wie Marcel Kühler berichtet.

Oftmals ist es doch so, dass die Väter ihren Nachwuchs mit ihrer Liebe zu klassischen Fahrzeugen anstecken. Im Falle Detlev Schmudas war es genau umgekehrt: Erst, als der Filius im Jahr 2010 einen 1990er 964 Carrera 4 für sich entdeckte, entwickelte der passionierte Sportwagenfahrer ein Faible für Young- und Oldtimer: ʺSchnell merkten wir, dass dieses Modell aus den Anfängen der 1990er-Jahre auch unter fahrdynamischen Aspekten noch großes Potenzial hat. Zeitgleich wurden wir auf den Retro-Trend aufmerksam, der insbesondere durch den ’Singer-Porsche’ ausgelöst worden war. Die Möglichkeit, augenscheinlich einen Oldtimer zu fahren, der jedoch eine neuzeitliche Performance an den Tag legt, gefiel uns sehr. Wir beschlossen, dass wir ein solches Fahrzeug unbedingt in unseren Bestand aufnehmen wollten.ʺ Die mangelnde Zulassungsfähigkeit des US-Umbaus in unseren Breitengraden zwangen Vater und Sohn zur Eigeninitiative. Aufgrund fehlender handwerklicher Erfahrung ließ das Duo Vernunft walten. Es zeichnete ausschließlich für die Konzeption und die Finanzierung verantwortlich. Die praktische Umsetzung überließ man Profis, darunter dp Motorsport aus Overath und die Firma KLM aus Magstadt. Nur soviel sei über den Carrera 4 des Sohns gesagt: Das Coupé sollte sich äußerlich an den 911 S 2,5 aus dem Modelljahr 1972 anlehnen. Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht über dieses gänzlich alltagstaugliche Fahrzeug verraten – ein ausführliches Portrait reichen wir zu einem gegebenen Zeitpunkt nach!

Angespornt durch dieses erste Projekt, wollte Detlef Schmuda für sich selbst noch einen Schritt weiter gehen. Das historische Vorbild für seine verwegene Idee: der Carrera RSR von 1973, also jene für den Rennsport eingeleitete Evolutionsstufe des Carrera RS 2,7. Das in einer Auflage von 57 Exemplaren aufgelegte Gerät für den gehobenen Kundensport verfügte über einen Motor mit 2,8 Litern Hubraum sowie rund 300 PS, und es war für die FIA-Gruppe 4 homologiert. Der Bolide mit der Werks-internen Optionsnummer M 491 schlug ein wie eine Bombe und gewann – pilotiert von Peter Gregg und Hurley Haywood – auf Anhieb das 24-Stunden-Rennen von Daytona. Dies war der Beginn einer erfolgreichen Karriere, die unter anderem auch Siege in der US-amerikanischen TransAm-Serie oder bei der Targa Florio bereithielt. Keine Frage: Der breitbeinig auftretende RSR zählt zu den legendärsten Porsche-Rennsportwagen überhaupt...

Lesen Sie die ganze Geschichte in Porsche SCENE 10/2012, ab 14. September 2012 im Zeitschriftenhandel!

1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Stil des Carrera RSR 2,8 (1973), Foto: Marcel Kühler

Von: Marcel Kühler

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