Titelstory in PORSCHE SCENE 12/2012: ein inspirierendes Fahrerlebnis

Testfahrt: 1979er Porsche 911 SC Coupé mit elektrischer Lenkunterstützung; Foto: Joost Franken, Van Munster Media Groep

Testfahrt: 1979er Porsche 911 SC Coupé mit elektrischer Lenkunterstützung; Foto: Joost Franken, Van Munster Media Groep

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Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der neuen PORSCHE SCENE 12/2012 – ab Freitag, 9.11.2012, für Sie im Zeitschriftenhandel!

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PORSCHE SCENE Driving Experience // Fahrerlebnis

1979er 911 SC Coupé mit elektrischer Lenkunterstützung – unsichtbare Kraft aus dem "Schmugglerfach"

G-Modelle mit breiteren Reifen und kleineren Lenkrädern sind von Natur aus schwer lenkbar. Das ist auf die Vorderachskonstruktion zurückzuführen, die sich mit Einführung der Generation 964 grundlegend veränderte. Niederländische Spezialisten nahmen sich dieser Problematik an. Ihre Technologie: eine elektrische Lenkunterstützung. Diese bringen sie im "Schmugglerfach" des klassischen Porsche 911 unter. Mit einem 1979er SC Coupé, dessen Ausstrahlung uns gewissermaßen an eine Vorversion heutiger GT3 denken ließ, nahmen wir Kontakt mit der Materie auf. Um es vorwegzunehmen: Wir erlebten die emotionalste Testfahrt der Saison 2012!

Roger Reijngoud lehnt sich entspannt zurück. "Angefangen hat das alles mit meiner Frau, und jetzt schauen Sie, was hier los ist!" Er blickt über die Schulter hinter sich. In einer vom Licht des Tages durchfluteten Halle sind Arbeitstische in mehreren Gassen aneinander gereiht, hinter denen Mechaniker stehen. Sie alle halten scheinbar dieselben Werkstücke aus schwarzem Metall in den Händen. Es sieht technisch aus, die Atmosphäre ist ruhig und konzentriert. Was entsteht hier? Der Niederländer, der mir gegenüber sitzt, kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. "Sie müssen nur auf unser Türschild am Eingang schauen!", beginnt er auszuführen, "dort steht 'Electric Power Steering'. Wir produzieren, wie der Name es andeutet, elektrische Lenkunterstützungen für klassische Automobile und dazu passende Volants mit außermittigen Anbindungen an die Lenksäulen. Die brauchen Sie für Ihre Beinfreiheit!" Das alles sagt er, als sei es die selbstverständlichste Sache der Welt. Denn, eingangs hatte er es bereits bemerkt, seine Frau habe den Anstoß zu alledem hier gegeben. Damals, als sie mit dem gemeinsamen, historischen Opel GT zum Einkaufen fuhr. Sie kehrte mit etwas angestrengter Miene zurück und forderte ihren Gatten auf, es beim nächsten Mal einfach selbst zu versuchen. "Sie überreichte mir den Zündschlüssel mit ausgestreckten Fingern, und da hatte sie mich!", schmunzelt Roger Reijngoud, "früher hatte ich einmal gelernt, ohne Servolenkung immer erst anrollen zu lassen und dann am Steuerrad zu drehen. Aber – was war mit der Ausfahrt aus engen Parklücken, in denen ein Anrollen nicht möglich war? In unseren Städten ist das doch an der Tagesordnung!" Der ehemalige Fahrzeughändler mit einer technischen Ausbildung führte sich vor Augen, dass breite Reifen und kleine Steuerräder das Problem noch verstärken würden. Und was war eigentlich mit Fahrerinnen und Fahrern, die den hohen Krafteinsatz nicht (mehr) aufbringen konnten? Roger Reijngoud setzte sich mit Ruud, seinem Kompagnon, zusammen...

Im niederländischen Leerdam betreute Ruud Kunden, die sich der franzözischen Marke Matra verschrieben hatten. Roger Reijngoud und er beschlossen, studienhalber eine elektrische Lenkunterstützung zu beschaffen und zu montieren. Doch mit dem Ergebnis waren sie alles andere als zufrieden. In höheren Geschwindigkeitsbereichen wähnten sie sich in einem US-amerikanischen Fabrikat – kaum ein Kontakt zur Vorderachse, ein unangenehm künstliches Fahrgefühl. Ein Messebesuch bei der Autosport International in Birmingham brachte sie weiter. In Großbritannien kamen sie mit Vertretern der dortigen Zuliefererindustrie ins Gespräch. Sie kehrten mit einem wichtigen Hinweis zurück. "Man sagte uns, Nadellagerung sei der richtige Weg", reflektiert Roger Reijngoud, "und das war tatsächlich der Wendepunkt!" Seitdem gab die Lenkung eine entgegengesetzte Rückmeldung: kinderleicht beim An- und Ausfahren, bei zunehmendem Tempo straffer werdend. Diese beabsichtigte Dynamik konnte durch das Tachosignal eingesteuert werden – eine naheliegende Methode. In einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium kam auch das G-Modell von Porsche an die Reihe – im Vergleich mit den automobilen Klassikern anderer Hersteller ein modernes Fahrzeug. Es entstanden gleich mehrere elektrische Systeme – eins für Elfer mit Klimaanlage, eins für Fahrzeuge ohne. Die Unterbringung der Lenkunterstützung kam einem Geniestreich nahe...

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Von: Carsten Krome

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