Inside Story in PORSCHE SCENE 10/2012: "So sieht's aus!"

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

PORSCHE SCENE Background Story // Die Geschichte hinter der Geschichte

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT"

Inside Story: "So sieht's aus!"

Besuch bei einem Weggefährten unserer Anfangszeit: Norbert Webers 2002 vorgestelltes Porsche-Derivat existiert noch immer

"Du hast drei Tage Zeit!", hatte Olaf Manthey gesagt. "Und Du bist mit Deinem RSR auf der Nordschleife auf einen Schlag zehn Sekunden schneller gewesen!", hatte Norbert Weber entgegnet. "Das ist ein anderes Thema!", sagte der Mann mit dem Zwirbelbart daraufhin. Und: "Das hilft Dir jetzt nicht, Norbert – in drei Tagen brauche ich Deinen Entwurf – hier, auf meinem Tisch!" Um den Ausgang dieser Geschichte entgegen aller journalistischen Regeln vorwegzunehmen: Nach drei Tagen war der Auftrag ausgeführt – und das erste 1 : 18-Modell eines 996ers in den Ausmaßen des 911 GT1 geschaffen. 2006 sollte dieser Breitbau Sportgeschichte schreiben, doch dazu später mehr!

"Mensch, da geht die Sonne auf!", lacht Norbert Weber über das ganze Gesicht. Es ist Freitag, der 4. Mai 2012. Annähernd zehn Jahre sind vergangen seit dem letzten Treffen. Die Zeit verflog ohne Aussicht auf eine Atempause. War nicht gerade erst dieser 9. August 2002, als unser Medienprojekt PORSCHE SCENE auf Reisen ging, und anlässlich des Verkaufsstarts eine regionale Pressekonferenz am Redaktionsstandort in Herten stattfand? Norbert Weber brachte damals das wichtigste Requisit – einen Porsche nämlich – mit. Und was für einen: Sein 996-Breitbau stellte so etwas wie die Übertragung der GT1-Epoche auf die Straße dar - eine exaltierte, hochkarätige und ganz bestimmt auch nicht von allen geliebte Zeiterscheinung. Sie existiert noch immer in Norbert Webers Kunststoffbetrieb, der sich im Eifelstädtchen Mendig angesiedelt hat. Draußen, an der Eingangstür, steht "Light Weight - Weber Faserverbund Technologie", und drinnen riecht es nach allerlei merkwürdigen Substanzen – chemisch irgendwie, aber nicht vom anderen Stern. Selbst Heckverkleidungen für aktuelle Formel-1-Boliden entstehen in Verfahren, die kuriose Bezeichnungen wir zum Beispiel Prepreg tragen. Norbert Weber, der vor seiner Existenzgründung im Toyota Team Europe mit Rallye-Fahrzeugen betraut war, gerät ins Dozieren. Wie ein Wasserfall sprudelt er drauflos: "Ja, weißt Du, Prepreg – das sind zu deutsch vorimprägnierte Fasern, ..."

Dann, nach einiger Zeit und mehreren Telefonaten, weil sich das Telefonkabel nicht einfach aus der Wand reißen lässt: "Sag mal,,willst Du eigentlich keinen Kaffee?" Doch, doch, warum eigentlich nicht! Wobei – der Grund des Besuchs war ja auch ein bisschen beruflich, und darum lautet der Return auf die Kaffee-Frage: "Norbert, Dein Porsche!" "Steht nebenan, ist aber ein Loch drin, kannste nicht fotografieren!", sprudelt der Rheinländer weiter. Ein Loch in einem Porsche, der rundum mit schusssicherer Kohlefaser eingekleidet worden ist? Schließlich war der "Light Weight"-996 zu seiner Zeit ein Qualitätsbegriff, der in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Großmeister der Nürburgring-Nordschleife stand: Olaf Manthey. Gegen ein Karnickel, das bei 230 km/h in die Bugschürze einschlägt, ist aber auch Karbon machtlos. Die Umrisse des Tieres sind – etwas Phantasie vorausgesetzt – noch zu erkennen. Und die genaue Position des Einschlags liegt in verdächtiger Nachbarschaft zu den Wasserkühlern – ein größerer Auftrag, und für den hat der Hausherr keine Zeit. "Die Teile liegen alle bereit, aber ich war erst einmal beim Straßenverkersamt, und habe den 996 abgemeldet." An der Wand hängt ein Bild aus PORSCHE SCENE 08/2005, erschienen im Anschluss an das 33. ADAC-24-Stunden-Rennen Nürburgring 2005, im Großformat...

Lesen Sie die ganze Geschichte in Porsche SCENE 10/2012, ab 14. September 2012 im Zeitschriftenhandel!

Porsche 911 (996) Carrera 2 Coupé (1998), Aufbau zum "Light Weight GT", Foto: Light Weight - Weber Faserverbund Technologie

Von: Carsten Krome

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