Top-Story im Februar 2012: Rast-los in Leipzig

Eine neue Erfahrung: 450 PS leistet der GT3 der Baureihe 997, der in den Porsche-Markenpokalen aktuell zum Einsatz kommt (fotografiert von Carsten Krome)

Eine neue Erfahrung: 450 PS leistet der GT3 der Baureihe 997, der in den Porsche-Markenpokalen aktuell zum Einsatz kommt (fotografiert von Carsten Krome)

Grüne Hölle und zurück: Schulungsfahrzeug im Ornat des Carrera World Cups 2011 auf der Nürburgring-Nordschleife (fotografiert von Carsten Krome)

Grüne Hölle und zurück: Schulungsfahrzeug im Ornat des Carrera World Cups 2011 auf der Nürburgring-Nordschleife (fotografiert von Carsten Krome)

Jungs, da geht's lang! Renningenieur Owen Hayes unterweist Kevin Mirocha und Markus Pommer (v. li. n. re., fotografiert von Carsten Krome)

Jungs, da geht's lang! Renningenieur Owen Hayes unterweist Kevin Mirocha und Markus Pommer (v. li. n. re., fotografiert von Carsten Krome)

Britain's Best: Alex Brundle (li.), Sohn einer Le-Mans-Legende, mit Timo Bernhard (re.), 2010 selbst Sieger an der Sarthe (fotografiert von Carsten Krome)

Britain's Best: Alex Brundle (li.), Sohn einer Le-Mans-Legende, mit Timo Bernhard (re.), 2010 selbst Sieger an der Sarthe (fotografiert von Carsten Krome)

Professionelle Datenauswertung: angeregte Kurvendiskussion zwischen Instruktor Jan Seyffarth (re.) und Ramón Piñeiro (fotografiert von Carsten Krome)

Professionelle Datenauswertung: angeregte Kurvendiskussion zwischen Instruktor Jan Seyffarth (re.) und Ramón Piñeiro (fotografiert von Carsten Krome)

Rennsport Report: Potenzielle Aufsteiger in den Porsche Mobil 1 Supercup auf Probefahrt

Der Porsche Mobil 1 Supercup 2011 ist entschieden. Mit René Rast aus Steyerberg verteidigte jener Pilot den Titel, dem wir in PORSCHE SCENE 09/2011 unser Editorial "Radio gehört" widmeten. Am 11. Oktober 2011, als der Jungstar sein zweites Meisterstück noch nicht in trockenen Tüchern wähnte, probte der Supercup-Nachwuchs bereits den Ernstfall. Dabei handelte es sich um kein groß angelegtes Rennfahrer-Casting mit einigen tausend Bewerbern und der rechnerisch mäßigen Aussicht auf ein kostenloses Cockpit. Vielmehr tasteten sich erfolgreiche Vertreter aus Formel-Rennserien wie der GP2 oder Formel 2 an die Aufgabe heran, im schnellsten Markenpokal der Welt um Hundertstelsekunden zu kämpfen. Mit gebührendem Respekt aufgrund der Zusicherung, bei Eigenverschulden für etwaige Schäden gerade stehen zu müssen, spulte das fliegende Klassenzimmer Runde um Runde ab. Die Beobachter: Hochkaräter vom Le-Mans-Sieger Timo Bernhard bis hin zu Owen Hayes, dem Porsche-Renningenieur. Ort der Handlung: Leipzig, für Porsche mehr als ein zweites Zuhause. Dort, wo die kleinen Brüder des Cayenne und Panamera für kommende Volumenmärkte fit gemacht werden, orientierten sich auch die Markenpokal-Helden von morgen in Richtung Zukunft.

René Rast, am 26. Oktober 1986 in Minden geboren, ist mit seinen 25 Jahren bereits ein Großmeister des Porsche-Sports. 2010 gewann er den schnellsten Markenpokal der Welt, den Porsche Mobil 1 Supercup. 2011 verteidigte er seinen Titel.  Damit ist der junge Ostwestfale, dessen Rennfahrerkarriere 2003 in der deutschen Formel BMW begann, auf dem Olymp angekommen. Ein höherwertiger Titel steht auf dieser Ebene nicht zur Vergabe. Die Liste seiner Vorgänger – von Altfrid Heger über Uwe Alzen bis hin zu Jeroen Bleekemolen – liest sich wie das "Who is Who" der Vollgas-Branche. Ob René Rast den dritten Titelgewinn anstreben wird, steht noch in den Sternen. Der Niederländer Patrick Huisman triumphierte in den Jahren 1997 bis 2000 sogar viermal in ununterbrochener Folge, ehe er und sein Teamchef Olaf Manthey in die DTM wechselten. So gesehen, könnte Rast, der augenblickliche Serien-Sieger, mindestens noch zwei weitere Jahre im Supercup verbringen. Ein ehemaliger Wegbegleiter aus der Formel BMW hat sich vorgenommen, zumindest einige neue Spielgefährten für den 450 PS starken 911 GT3 Cup der Baureihe 997 zu begeistern. Die Rede ist von Jonas Krauss, dem verantwortlichen Manager des Porsche Mobil 1 Supercups. Von 2004 bis 2009 leitete der inzwischen 37-jährige Wirtschaftsingenieur die Formel BMW, und in dieser Funktion begegnete er auch René Rast. Der trat 2004 als 23. in der Gesamtwertung aber nicht sonderlich in Erscheinung. Doch nur ein Jahr später, nachdem er in den ADAC Volkswagen Polo Cup umgestiegen war, sicherte er sich den ersten Gewinn einer Meisterschaft des Automobilsports. 2007 ermöglichte Carsten Molitor ihm den Einstieg in den deutschen Carrera Cup, 2008 hatte der Zauberlehrling auch in dieser Disziplin den Titel in der Tasche. 2009 erfolgte nach vorherigen Gasteinsätzen der endgültige Umstieg in den Supercup. Mit sechs Laufsiegen und der Vizemeisterschaft hinter Jeroen Bleekemolen empfahl sich der Rookie für den österreichischen Rennstallbesitzer Walter Lechner. 2010 nahm die Salzburger Sportwagen-Legende René Rast unter Vertrag und landete einen Volltreffer. Der zu diesem Zeitpunkt 23-Jährige aus Steyerberg erklomm in der Jahres-Endabrechnung die oberste Stufe des Siegertreppchens. 2011 wiederholte er seinen Erfolg trotz erbitterter Gegenwehr seiner Hauptkonkurrenten Nick Tandy, Norbert Siedler sowie Jakub "Kuba“ Giermaziak, einem schlagkräftigen Polen.

Die komplette Story lesen Sie in der Februar-Printausgabe der PORSCHE SCENE – ab dem 13. Januar 2012 im Zeitschriftenhandel!

Von: Carsten Krome

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