Private Porsche in der Rallye-WM?

911 GT3 RS

911 GT3 RS

911 GT3 RS

Fotos: prorallye.de

Voller Enthusiasmus haben Olaf Dobberkau und sein Team aus Schleusingen die Sensationsnachricht vernommen: Laut FIA soll es wieder möglich sein, GT-Fahrzeuge in der Rallye-Weltmeisterschaft einzusetzen. Der soeben gekürte Sieger der Deutschen Rallye-Serie (DRS) kommentiert: "Sollte dem so sein, werden wir in der kommenden Saison mit unserem 996 GT3 RS an mindestens zwei WM-Läufen teilnehmen! Wir haben zwar gegen die neuen World Rally Cars keinerlei Chancen, aber wir werden sowohl optisch, als auch akustisch eine Bereicherung für diese Wettkämpfe sein, denn bei uns steht der Spaß im Vordergrund!“ In der Saison 2007 hatte die FIA die Teilnahme von GT-Fahrzeugen an der WM-Rallye Deutschland indirekt unterbunden. Der damalige Lauf, der auch zur Deutschen Rallye-Meisterschaft zählte, musste ohne Olaf Dobberkau und seinen Porsche-Markenkollegen Anton Werner stattfinden. PORSCHE SCENE berichtete in Ausgabe 10/2007. Insider vermuteten damals, es sei von den regulären WM-Teilnehmern nicht erwünscht, dass lokale Privatfahrer im Rampenlicht stünden. 2008 erweiterte der Deutsche Rekordmeister Matthias Kahle (großes Interview in PORSCHE SCENE 02/2009) den Kreis der Porsche-Piloten. Wie Dobberkau Ostdeutscher, erfreute sich auch der Wahl-Kölner großer Popularität bei seinen Einsätzen in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Im Gegensatz zu "Doktor Drift" (Dobberkau) vertraute Kahle aber nicht auf einen in Eigenregie aufgebauten Porsche, sondern eins der zehn Futureworld-Fahrzeuge aus der Saison 2004.

weitere Informationen: www.prorallye.de

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