Thiim-Work

Fotos: Porsche

Zwei Siege in den letzten beiden Rennen der Saison auf dem Circuit Yas Marina in Abu Dhabi sichern Nicki Thiim den Meistertitel im Porsche Mobil1 Supercup 2013. Für den jungen Dänen war der Gewinn dieser Meisterschaft wohl der Emotionalste in seiner bisherigen Motorsportkarriere.

Für Nicki Thiim war das Finalwochenende des Porsche Mobil 1 Supercup 2013, an dem zwei Rennen (eines am Samstag und eines am Sonntag) ausgetragen wurden, geprägt von Emotionen. Stets in Gedanken an seinen am 15. Oktober tödlich verunglückten Freund Sean Edwards, der zu diesem Zeitpunkt mit nur 18 Punkten Vorsprung das Championat dieses Markenpokals anführte, zeigte der junge Däne sein Potential: Im Qualifying sicherte er sich den zweiten Startplatz für das Rennen am Samstag und die Pole Position für das Rennen am Sonntag.

Nur theoretische Chancen für den Verfolger

Sein ärgster Verfolger, der deutsche Michael Ammermüller, sollte mit den Startplätzen 8 und 9 für die beiden letzten Rennen so nur noch theoretische Chancen haben. „Die Strecke gefällt mir sehr gut und ich komme immer besser mit ihr zurecht!“, so Nicki Thiim nach dem Qualifying.

Beim Rennen am Samstag erwischte er einen guten Start, ließ aber zunächst den Pole-Mann Earl Bamber ziehen. Über die 14 Runden konnte sich das Führungsduo absetzen - bis zur letzten Runde sah es so aus, als würde der führende Australier das Rennen gewinnen. Doch dann bekam Bamber Probleme mit nachlassenden Reifen, machte einen Fehler und der dicht auffolgende Däne nutzte diese Chance. Somit hieß der Sieger des vorletzten Laufs der Saison Nicki Thiim. Sein ärgster Verfolger Michael Ammermüller beendete dieses Rennen auf dem sechsten Gesamtrang.

Safety-Car-Phase sorgt am Sonntag für Spannung

Am Sonntag startete Nicki Thiim von der Pole Position. Gleich vom Start weg konnte er sich etwas von seinem Teamkollegen Kevin Estré etwas lösen, der ihm zwar dicht folgte, aber nicht überholen konnte. Eine Safety-Car-Phase gleich zu Beginn des Rennens sorgte dafür, dass sich das Feld noch einmal etwas näher zusammen schob. Doch auch den Re-Start entschied der junge Däne für sich. Aufgrund der Safety-Car-Phase wurde das Rennen von 14 auf 12 Runden verkürzt, an deren Ende der Sieger erneut Nicki Thiim hieß.

Titel in Gedenken an Sean Edwards

Mit diesen beiden Siegen sicherte sich der junge Däne den wohl bisher größten, aber auch emotionalsten Erfolg seiner bisherigen Motorsportkarriere: den Meistertitel im Porsche Mobil 1 Supercup 2013! Tief bewegt sagte Nicki Thiim nach dem Rennen: „Das war für uns alle ein sehr emotionales Wochenende. Ich habe alles gegeben, um zu beweisen, dass ich den Gesamtsieg verdient habe. Ich widme diesen Titel meinem Freund Sean und werde den Meisterpokal gerne an seine Familie weitergeben. Damit will ich zeigen, dass Sean der Meister unserer Herzen ist.“

Für den jungen Dänen, der sich mittlerweile auch im Sportwagen etabliert hat, blieb nur wenig Zeit zum feiern: Vom 8. bis 10. November bestritt er gemeinsam mit seinen Landsmännern Christoffer Nygaard und Kristian Poulsen im Team von Young Driver AMR das vorletzte Rennen der World Endurance Championship.

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