Top-Story in PORSCHE SCENE 04/2013: Hardrock mit Helle

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

PORSCHE SCENE Activity // Leser in Aktion

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973)

Im Oktober 1972 beantragte Porsche beim Automobilsport-Weltverband FIA die Homologation des RSR 2.8 Coupés. Die Halbwertzeit dieser Sport- und Rennausführung mit ihren weit ausgestellten Kotflügeln und dem legendären "Entenbürzel" auf dem Heckdeckel währte indes nur kurz. Nach einer einzigen Saison trat der RSR 3.0 – äußerlich bereits ein G-Modell – die Nachfolge an. Genau dieses kurze Leben macht heute den Reiz des 57-fach gebauten "Zwoachters" aus. Nachfertigungen sind zwar in ausreichender Zahl erschienen, aber nicht jedes Replikat entstand auf einer historisch relevanten Grundlage. So wie das nachträglich zum RSR 2.8 aufgebaute Chassis 911 460 0346. Dieses wird im Register der 1974er Carrera 2.7 Coupés mit dem berühmten Motortyp 911/83 aus dem RS 2.7 Coupé geführt. Dessen muss sich Helmut "Helle" Hain, ein Original aus Dorfen in Bayern, bewusst gewesen sein. Dem 57-Jährigen ging es primär um das Fahren. Auf Rennstrecken und anderswo. Und so war es kein Zufall, dass wir seinem (ehemaligen) Projekt unweit des Hockenheimrings begegnet sind. In Ubstadt-Weiher nämlich, am Rande einer malerisch ausgebaggerten Seenlandschaft.

“Mei, ist die Zeit vergangen!“ Helmut Hain ist wie vom Donner gerührt, als er sich der Anfänge seines RSR-Aufbaus besinnt. Immer weiter blättert er zurück in seinem inneren Kalendarium. Schließlich landet der Urbayer, den sie in seiner Heimatstadt Dorfen alle sowieso nur “Helle“ rufen, in den auslaufenden achtziger Jahren. Und dann wird die anfangs nur schemenhafte Erinnerung plötzlich wieder sehr konkret. “Also“, meint er, “das muss länger als 20 Jahre her sein. Da gab es nämlich den Alpenpokal noch nicht, und der hat 2010 das 20. Jahr seines Bestehens gefeiert! Als mich meinen RSR-Aufbau in Auftrag gegeben habe, das weiß ich noch genau, interessierte ich mich zunächst einmal für den Vorläufer des Alpenpokals. Ich meine, das sei die bayerisch-österreichische Meisterschaft gewesen.“ Aus dieser Zeitachse zieht der 57-Jährige seine Schlüsse. Er tippt auf einen Startschuss zur Saison 1988 oder vielleicht auch 1989, so ganz genau weiß er es nicht. Oh, halt, doch noch – ein nicht ganz unwichtiges Detail! Zu derselben Zeit habe er sich im Gerüstbau selbstständig gemacht, dokumentiert er. Und das sei 1989 gewesen. Ganz bestimmt. Einen Porsche, den habe er ebenfalls besessen: “So einen 81er SC als targa“. Dieser sei freilich kaum geeignet gewesen, seinem großen bayerischen Idol nachzueifern. Da habe doch so ein roter RSR 2.8 existiert. Und mit dem habe der “Roitmayer-Herwig“ aus Oberhaching für Furore gesorgt. Des Motorenbauers bevorzugtes Clubsport-Gerät traf Helle Hain mitten ins Herz – für ihn der schönste, effektivste, schlicht der begehrenswerteste Porsche weit und breit!

Er begann, nach einer aufbaufähigen Basis Ausschau zu halten. Alle 57 Original-Fahrzeuge schien der Weltmarkt verschluckt zu haben – kein einziger der 1973 an private Porsche-Sportfahrer ausgelieferten RSR 2.8 war verfügbar...

Lesen Sie die ganze Geschichte in PORSCHE SCENE 04/2013!

1974er Porsche Carrera 2.7 Coupé, Retro-Aufbau zum RSR 2.8 (Gruppe 4, 1973), Fotografiert in Ubstadt-Weiher (September 2011) mit Nikon D50, Foto: Carsten Krome

Von: Carsten Krome

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