Video-Fundstück der Woche

dp-Porsche 935 II turbo (1989) | Nürburgring-Nordschleife | Foto: Carsten Krome

dp-Porsche 935 II turbo (1989) | Nürburgring-Nordschleife | Foto: Carsten Krome

dp-Porsche 935 II turbo (1989) | Nürburgring-Nordschleife | Foto: Carsten Krome

dp-Porsche 935 II turbo (1989) | Nürburgring-Nordschleife | Foto: Carsten Krome

dp-Porsche 935 II turbo (1989) | Nürburgring-Nordschleife | Foto: Carsten Krome

dp-Porsche 935 II turbo (1989) | Nürburgring-Nordschleife | Foto: Carsten Krome

Winfried Bürvenichs Video-Schätzchen: dp-Porsche 935 II turbo (1985 - 89) | Nürburgring-Nordschleife

1989 erhielt Jürgen Oppermann vom Porsche-Kundensport den IMSA-Motortyp 962/71 für den Veedol-Langstreckenpokal Nürburgring

1983 brauchte Porsche einen Rennmotor. Soeben hatten europäische Kunden ihre 956 für die Gruppe C erhalten. Prompt bemühten sich US-Rennställe um das Erfolgsmodell aus Weissach. Sie wollten in der IMSA-Serie siegen. Davon bekamen die amerikanischen Verantwortlichen natürlich Wind. Den Durchmarsch der 956 in Europa beobachteten sie mit Argwohn. Die Losung: Einheimische Marken wie Chevrolet oder Buick durften auf keinen Fall in den Rückzug getrieben werden. Einziger Ausweg: Die IMSA-Offiziellen verboten die Kombination aus Vierventiltechnik und Doppelturbo. Darin erkannten sie das Erfolgsrezept des 956. Porsche jedoch musste seine US-Klienten zufriedenstellen und griff ins Regal. Der 1976 für den 934 turbo freigegebene Motortyp 930/75 erwies sich als besonders geeignet. Der ersten Ausführung mit 2,86 Litern folgte 1985 die 3.164 ccm große Standardversion. Sie leistete 720 PS bei 7.300/min und 1,4 bar Ladedruck. Das luftgekühlte Zweiventil-Aggregat verfügte über vollelektronisch gesteuerte Zündung und Einspritzung. Gegenüber dem wassergekühlten Vierventil-Doppelturbo aus dem 956 war es weniger verbrauchsgünstig. Das spielte im Reglement der IMSA-Serie jedoch keine Rolle. Ab 1986 ließ der deutsche Rennstallbesitzer Reinhold Joest seinen IMSA-962 auch in Europa antreten. Enge Verwandtschaft zum Aggregat des 935 turbo drängte zur Doppellader-Umrüstung. Im Würth-Supercup und in der Interserie war dies gestattet. Die Vorteile zweier kleinerer Lader im Vergleich zum monströsen K34-Einzellader: bessere Fahrbarkeit und besseres Ansprechverhalten. 1989 erschien Privatfahrer Jürgen Oppermann in der Porsche-Kundensportabteilung. Für seine dp-Porsche 935 II turbo wünschte sich der Langstreckenpilot potente Aggregate. Er erhielt IMSA-Motoren mit Doppelturbo, die jeweils 720 PS leisteten. Und nach der Saison 1989 aufgrund ihrer Überlegenheit verboten wurden! Der eine dp-Porsche 935 II turbo steht seit 1997 in Oppermanns Privatmuseum. Den anderen übernahm 1990 der Österreicher Willi Rabl.

Winfried Bürvenich nimmt Sie nun mit auf eine schnelle Runde Nürburgring-Nordschleife mit Jürgen Oppermann im Porsche dp 935 II:

Flash ist Pflicht!

Von: Carsten Krome

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