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		<title>PORSCHE SCENE News Feed</title>
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		<description>Die neuesten Schlagzeilen aus der PORSCHE SCENE!</description>
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			<title>PORSCHE SCENE News Feed</title>
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			<description>Die neuesten Schlagzeilen aus der PORSCHE SCENE!</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 00:50:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Neue Rubrik: Lifestyle Cars</title>
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			<description>1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Retro-Stil des 1971er 911 S/T 2,3</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b>Top Story in PORSCHE SCENE 05/2012: Resurrection of a Legend</b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b>1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Retro-Stil des 1971er&nbsp;911 ST 2,3</b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b><span style="font-weight: normal; ">In den Jahren 1970/71 war der Porsche 911 S/T 2,3 das Sinnbild für konsequent erfolgsorientierten Leichtbau. Dieser diente nur einem Zweck: Rennen gewinnen, und das mit einem kleinvolumigen Motor gegen die &quot;Big Bangers&quot;. Im Prinzip war es die Geburtsstunde dessen, was Marketing-Strategen vor nunmehr 24 Monaten als &quot;Porsche Intelligent Performance&quot; aus der Taufe hoben. Die Legende der bis zu 270 PS starken Rennausführungen führte zunächst zu einer sprunghaften Wertentwicklung. Die wenigen existierenden Original-Fahrzeuge waren für ihre Besitzer wie pures Gold. Seitdem alle Schätze in der Zwischenzeit gehoben sind, die Begehrlichkeiten jedoch wieterhin bestehen blieben, war es an der Zeit für ein neues Konzept. Mit Dirk Sadlowski (49) liefert das ein Vollkaufmann, der echte 911 S/T vermarktet hat und in globalen Zusammenhängen handelt. Sein Mitarbeiterstab und er realisierten eine Interpretation des Rennklassikers auf 964-Basis. Das Replikat zeichnet sich durch Neuwagen-Qualitäten aus, ab sofort entsteht es kleiner Auflage. Wir haben es exklusiv für Sie gefahren.</span></b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b><span style="font-weight: normal; ">Retro-Projekte sind zurzeit das beherrschende Thema in der Porsche-Welt. Vielfach wird angenommen. der Singer-Vorstoß aus Los Angeles – wir berichteten vor Jahresfrist - sei der Auslöser der weitweit wahrgenommen Modewelle, doch in Wirklichkeit waren es wohl eher Pioniere wie der Frankfurter Heinz Emmerling, der vor gefühlten 15 Jahren die ersten Rückführungen an 964ern vollzog. Anschließend sahen sie aus wie veritable F-Modelle, ohne all die (Korrosionsschutz-)Probleme der frühen 70er-Jahre mit sich herumzutragen. Als die Idee, zeitgemäße Technologie in einem historischen Gewand zu präsentieren, vor weniger als zwei Jahren wieder aufkam, war die Begeisterung umfassender denn je. Die Ursachen für den plötzlichen Durchbruch im zweiten Anlauf mögen vielfältig gewesen sein. Die Singer-Boys bedienten sich anderer Kommunikationskanäle als die &quot;Krauts&quot;, die deutschen Vorreiter Mitte der 90er-Jahre.</span></b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b><span style="font-weight: normal; ">Offenbar trafen sie den Nerv ihrer Zeit, die vom Nachbeben einer globalen Wirtschaftskrise, 4,0-Evolutionen, Hybrid-Ideen und der siebten Baureihe des Porsche 911 geprägt ist. Die Rückbesinnung auf alte, in sich schlüssige Formen kam einfach an. Überall, und ganz besonders in Deutschland. Schon machten sich die ersten an einem Kauf Interessierten auf den Weg nach L.A., einer steckte sich sogar einen Bargeldbetrag ein, um vor Ort eine Anzahlung leisten zu können. Doch eine Order platzierte der Mann nicht, im Gegenteil. Er bekam zu hören, der Singer-Porsche sei auf keinen Fall TÜV-fähig. Die Pleite machte ihre Runde, was beim Vernetzungsgrad innerhalb der wirklich Porsche-Affinen niemanden verwundern sollte. Die Antworten auf das Dilemma – Nachfrage einerseits, außer einer Trackday-Option aber nichts Greifbares – schossen wie Pilze aus dem Boden. In unserer Februar-Ausgabe 2012 erst stellten wir in einer Titelgeschichte Ralf Skatullas Interpretation eines RSR 2,8 vor. Freilich basierte sie auf einem SC, der 964er als technische Grundlage soll in Skatullas Firma Autoaktiv in Kürze folgen.</span></b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b><span style="font-weight: normal; ">Im September 2011 erfolgte in Lippstadt der Startschuss zu einem ähnlich gelagerten Umbauvorhaben, welches jedoch andere Prioritäten setzte. Dirk Sadlowski (49) und Alexander Schäferhoff (25), der technische Betriebsleiter, vollzogen eine noch konsequentere Spreizung: statt eines SC ein frühes 964 Coupé als Basis, statt 1973er RSR-Breitbau-Optik puristische Formen des 1971er 911 ST 2,3. Experten wissen, dass von der gemäß FIA-Homologation 3025 nur 880 Kilogramm leichten Rennausführung etwa 35 Einheiten – ganz genau weiß man es nicht – existiert haben sollen...</span></b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b><span style="font-weight: normal; "><span style="font-weight: bold; ">Lesen Sie den vollständigen Beitrag in PORSCHE SCENE 05/2012 – ab 13. April im Zeitschriftenhandel!</span></span></b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>]]></content:encoded>
			<category>motorfacts Top-Thema</category>
			<category>YTS Porsche</category>
			<category>Porsche 964</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Manthey-Racing fiebert 24h entgegen</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6515&#38;cHash=2acb04b94ca473f098b615a120cba601</link>
			<description>Rekordsiegerteam aus Meuspath setzt auf intensive Vorbereitung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>PORSCHE SCENE Newsroom//Nachrichtenzentrale</b>
<b>Vor dem ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgting am Wochenende</b>
<b>Rekordsiegerteam aus Meuspath setzt auf intensive Vorbereitung</b>
Am langen Himmelfahrtswochenende steht auf der Nürburgring-Nordschleife die Jubiläumsauflage des ADAC Zurich 24h-Rennens an mit einem Starterfeld voller Topstars und traumhafter Rennwagen. Über 170 Rennfahrzeuge nehmen den prestigeträchtigen Kampf auf der längsten und berühmtesten Rennstrecke der Welt auf, darunter vier Porsche 911 unter der Nennung von Manthey-Racing! Wenn sich am 19. Mai um 16:00 Uhr die schwarz-weiß-karierten Flagge senkt, nehmen auch vier Rennelfer aus Meuspath die Hatz durch die „Grüne Hölle“ auf. „Das ist für Fans, die Piloten, meine Mitarbeiter, meine Frau und mich der Jahreshöhepunkt auf der Nordschleife“, bestätigt Olaf Manthey, der als Teamchef mit seiner Mannschaft auf fünf Gesamtsiege in den vergangenen sechs Jahren zurückblicken kann. „Auch wenn dieses Mal kein gelbgrüner Elfer von uns genannt ist, werden wir mit Sicherheit unser Bestes geben.“ Nach vielen erfolgreichen Jahren setzt der Porsche-Rennstall in diesem Jahr nicht auf den 911 GT3 RSR, sondern bedient sich des Modells 911 GT3 R als neuer Speerspitze. „Der letztjährige Siegerwagen hat verdient seinen Platz im Porsche-Museum eingenommen. Wir setzen heuer beim Jubiläumsrennen zwei GT3 R ein. Beide Fahrzeuge werden seit 2010 in Meuspath betreut und gewartet. Über den vergangenen Winter haben wir die Fahrzeuge dem aktuellen Stand angepasst, was uns offenbar ganz gut gelungen ist, wie die letzten VLN-Läufe gezeigt haben.“ Wird der Wochenspiegel-Elfer durch Lucas Luhr, Marc Lieb, Richard Lietz und Romain Dumas pilotiert, so greifen im Moskovskaya-Nadelstreifen-GT3 Marco Holzer, Nick Tandy, Jörg Bergmeister und Patrick Long ins Volant. Ergänzt wird das 24h-Autoquartett von Manthey-Racing durch den zweiten Wochenspiegel-Porsche mit Georg, Weiss, Michael Jacobs, Oliver Kainz und Jochen Krumbach, der ebenso wie der Cup-Porsche von Frank Kräling, Marc Gindorf, Peter Scharmach und Marco Schelp in der SP7-Klasse auf Zeitenfang geht. Geht es um die Frage nach dem Ziel beim diesjährigen Nordschleifenklassiker, so geben sich Teamleitung wie Fahrer eher zurückhaltend. „Wir hatten bei den VLN-Laufsiegen die richtige Strategie, aber zu Favoriten für die 24h macht uns das nicht“, stellt Stammpilot Marc Lieb fest. Besonders die schnellen Werks-BMW, aber auch die werksunterstützten Audi R8 und Mercedes-AMG-SLS belegen, wie eng es in der Kategorie der GT3-Rennfahrzeuge zugeht. „Die Z4 haben gerade bei wechselhaften Verhältnissen deutliche Vorteile – die gehen um die Ecken wie auf Schienen“, fasst Porsche-Werkspilot Lieb die Performance der Bayern zusammen. „Bis man auf der Döttinger Höhe ankommt, sind die schon so weit vorne, dass man nicht rankommt“, beschreibt Lieb das Kräfteverhältniss. „Unsere Vorteile sind der Topspeed auf den Geraden und der Spritverbrauch: Der 911 hat eine Vier-Liter-Maschine mit sechs Zylindern. Das ist die kleinste Motorisierung unter den Top-Autos.“ Aktuell laufen die technischen Vorbereitungen aller vier Porsche am Meuspather Standort der Manthey-Racing GmbH auf Hochtouren, und an einigen Abenden gehen die Lichter erst spät aus. „Für das 24h-Rennen checken wir im wahrsten Sinne des Wortes nochmals jede Schraube, jede Klemme und jedes Teil, so klein es auch sein mag. Wir haben so frühzeitig mit den Komplettdurchsichten begonnen, dass die beiden Wochenspiegel-911er zum dritten VLN-Lauf erst gar nicht an den Start gegangen sind“, erläutert Teamchef Manthey. Seit jeher sind die Wetterkapriolen der Eifel ebenso legendär, wie die Rennstrecke selbst. Schnell und teils radikal wechselnde Bedingungen zählen mit zu den großen Herausforderungen dieses Langstreckenknüllers. Doch das beunruhigt Manthey nicht: „Im Hinblick auf das typische Eifelwetter sind wir gut sortiert, schließlich liegt unser Firmensitz in Rufreichweite der Döttinger Höhe. In knapp 30 Jahren, in denen ich nun dabei bin, sei es am Steuer oder am Boxenstand, haben wir jede erdenkliche Wettersituation hier schon gemeistert.“ Bei seiner 40. Auflage präsentiert sich das diesjährige 24h-Rennen mehr denn je als riesiges Motorsportfest, das die Organisatoren mit vielen Höhepunkten gespickt haben. Den Auftakt macht am Mittwochabend ein Fan-Festival, das an die Tradition der Teilnehmerkorsos früherer Jahre anknüpft. Ab Donnerstag dröhnen dann die Motoren und locken unter anderem zum 24h-Nachtqualifying von 19:30 bis 23:30 Uhr. Am Freitag lockt das spektakuläre Top-40-Qualifying, bei dem die schnellsten 40 Teams im Rahmen eines Einzelzeitfahrens um die Plätze an der Spitze des Starterfeldes kämpfen. Abends locken Drift-Challenge und großes Jubiläums-Feuerwerk. Alle Infos und News finden Manthey-Fans und Porsche-Unterstützer unter www.24h-rennen.de im Internet. Wer nicht den Weg in die Eifel findet, der hat mit ARD und Sport1 zwei TV-Partner auf seiner Seite, um sicherzugehen, dass auch vom „Streckenabschnitt Wohnzimmercoach“ die Sicht auf das Renngeschehen eine spannende und aktuelle ist.]]></content:encoded>
			<category>Porsche markenspezifische News</category>
			<category>motorfacts News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Top Story in PORSCHE SCENE 05/2012: Das Martini-Komplott</title>
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			<description>&quot;Einen Martini, bitte!&quot;: nicht gerührt, nicht geschüttelt, sondern zeitgenössisch modifiziert und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Young Classics // Sportwagen-Klassiker unter 30</b>
Mit seinem schwarzen 1983er 911 SC Cabriolet im 964-turbo-Look, welches wir Ihnen, verehrte Leserinnen und –Leser, in unserer Juli-Ausgabe des vergangenen Jahres mit dem Arbeitstitel &quot;Unter freiem Himmel&quot; nähergebracht haben, erfüllte sich Dominik Tegethoff einen Jugendtraum. Doch bevor der Ostwestfale das Frischluft-Vergnügen und den Boxersound regelmäßig genießen konnte, vertraute er auf andere Automobile. Eines davon befindet sich nach wie vor im Besitz des Porsche-Freundes aus Hövelhof. Die Rede ist von einem 1985er 944, den sich Dominik 2005 zulegte, als er gerade in seinem zweiten Jahr als Geselle im Schilder- und Lichtreklame-Handwerk arbeitete. Der gebürtige Paderborner blickt – trotz schwieriger Anfänge – voller Stolz auf sein Erstlingswerk der Wappen-Klasse zurück. Und das tut er mit Fug und Recht!
Als 18-jähriger Auszubildender konnte Dominik Tegethoff – wir schrieben das Jahr 2002 – von einem Porsche nur träumen. &quot;Ein 1992er Ford Orion war mein Einstieg in die automobile Welt und gleichzeitig das erste Übungsprojekt, um die von meinem Vater vererbten Schrauber-Gene hervorzukitzeln&quot;, erzählt der inzwischen 28-Jährige. &quot;Ganz der Papa, probierte ich wie selbstverständlich alle technisch sinnvoll erscheinenden Modifikationen an der Kölner Limousine aus. Mein Vater schraubt seit dem 17. Lebensjahr an Fahrzeugen. In einer Scheune hat er sich seine eigene Werkstatt eingerichtet. Vom VW Käfer über BMW kam er zu Ford - und blieb am Capri hängen. Mehrere baute er auf und um – als kleiner Knirps saß ich dabei, schaute ihm zu und lernte im Geiste mit. Damals schon schlug das Herz meines Daddys für den Porsche 911, aber die Porsche-Zeit sollte erst viel später kommen. Das Geld war knapp, stattdessen folgten diverse Capris. Erst 1991 weckte ein 1983er 911 SC 3,0 Coupé in ’Indischrot“ das endgültige Porsche-Interesse meiner Eltern. Sie verliebten sich Hals über Kopf in dieses Auto und kratzten all ihr Erspartes zusammen, um sich ihren großen Wunsch zu erfüllen. Damit fing alles an. Ich war zu diesem Zeitpunkt etwa acht Jahre alt, saß zum ersten Mal in einem Porsche-’Notsitz’ und ich glaube, es gefiel mir dort hinten auf Anhieb….&quot;
1993 fuhr Dominiks Mutter das 911er-Cabriolet eines Bekannten zur Probe. Sie war sofort Feuer und Flamme – und gab den SC auf das dunkelblaue 1986er Carrera 3,2 Cabriolet in Zahlung! Drei Jahre hatten die Tegethoffs ihre helle Freude daran, bis sie es veräußerten und vorübergehend auf ein VW Golf Cabriolet umstiegen. &quot;1998 ging es mit einem der ersten 944er weiter&quot;, erinnert sich Dominik. &quot;Der Motor des Transaxle war defekt, viel Geld floss in die Instandsetzung. Der Gegenwert: Bis 2003 legten meine Eltern 120.000 Porsche-Kilometer zurück. Bevor der Verschleiß an Lenkung und Getriebe die vorläufige Stilllegung des 944 bedeutete, kam ich noch in den Genuss, den Wagen zu fahren. Ich hatte damals gerade den Führerschein in der Tasche. Die 163 PS waren im direkten Vergleich mit den 72 PS des Orion ein Quantensprung. Trotzdem war ein Porsche 944 damals noch eine Nummer zu groß für mich.&quot;
<b>Lesen Sie den vollständigen Beitrag in PORSCHE SCENE 05/2012 – seit&nbsp;dem&nbsp;13. April im Zeitschriftenhandel!</b>]]></content:encoded>
			<category>YTS Porsche</category>
			<category>Porsche 944</category>
			<category>motorfacts Features</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Top Story in PORSCHE SCENE 05/2012: ein brillanter Querlenker</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6321&#38;cHash=4316d29862be7c58c31224bb15be1543</link>
			<description>Eine unkonventionelle Hommage zu Walter Röhrls 65. Geburtstag</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Living Legends // Persönlichkeiten, Begegnungen</b>
<b>Marcel Kühlers&nbsp;Hommage zu Walter Röhrls 65. Geburtstag</b>
<b><span style="font-weight: normal; ">Am 7. März dieses Jahres feierte der wahrhaftig große Walter Röhrl 65. Geburtstag. Der zweifache Rallye-Weltmeister gilt mit Recht als einer der vielseitigsten Motorsportler aller Zeiten und ist seit 1993 bei Porsche als Testpilot, Fahrzeug-Mit-Entwickler und Repräsentant angedockt. Spätestens seitdem genießt er in der Zuffenhausener Fanwelt beinahe schon so etwas wie Heldenstatus. Marcel Kühler traf den brillanten Querlenker zwei Wochen vor seinem Ehrentag im niedersächsischen Papenburg. Es war eine Begegnung, die nachhaltige Eindrücke hinterließ!</span></b>
<b><span style="font-weight: normal; ">Anfang März kam Chefredakteur Carsten Krome auf mich zu: ʺBilstein lädt uns nach Papenburg ein, um uns auf dem dortigen Testgelände ein neues Clubsport-Fahrwerk zu zeigen. Gleichzeitig drehen sie ein professionelles Video davon. Ich möchte, dass Du den Termin wahrnimmst. Ach, übrigens: Du wirst dabei Walter Röhrl treffen!ʺ Ich gebe zu, ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht allzu viel über jenen Mann, über den selbst ein Niki Lauda gesagt hat, er sei ein Genie auf Rädern. Als Röhrl mit dem zweiten Rallye-Weltmeistertitel den Zenit seiner Karriere erreichte, war ich gerade einmal vier Jahre alt. Mit 34 Jahren zähle ich mich selbst der ʺGeneration Schumiʺ zugehörig. Mit den ersten Erfolgen des Kerpeners erwachte auch meine Leidenschaft für den Rennsport, insbesondere für die Formel 1. Später kam dann ein gewisses Maß an Begeisterung für den GT- und Langstreckensport hinzu. Historisches war für mich hingegen nie so wirklich von Belang. Auch hatte ich mich bis dato nur überaus rudimentär für den Rallye-Sport interessiert. Natürlich war ich mir darüber im Klaren, dass Röhrl einer der besten und wichtigsten deutschen Motorsportler aller Zeiten ist – das war es dann aber auch schon. Entsprechend unaufgeregt nahm ich die Einladung unserer Freunde bei Bilstein an.</span></b>
<b><span style="font-weight: normal; ">Zur Vorbereitung recherchierte ich zunächst den Werdegang des Bajuwaren: Am. 7. März 1947 in Regensburg geboren, sollte er eigentlich den Werdegang seines Vaters einschlagen und eine Lehre zum Steinmetz machen. Walter Röhrl entschied sich jedoch dagegen und trat in die Dienste des Bischöflichen Ordinariats Regensburg ein. Dort wurde er Sekretär und Dienstfahrer eines Oberfinanzdirektors, der als Rechtsvertreter der bayerischen Bischöfe fungierte. Überdies war der sportbegeisterte Bayer nebenher lange Zeit als Skilehrer tätig. Seine Motorsportkarriere begann im Jahr 1968 mit der Teilnahme als Privatfahrer auf einem Fiat 850 Coupé an der Bavaria-Rallye, zu der ihn Herbert Marecek, sein Entdecker und anfänglicher Beifahrer, überredete. Das war ein Glücksgriff, wie sich später herausstellen sollte. Röhrl hatte Blut geleckt und konnte in den Folgejahren einige Achtungserfolge einfahren, die ihm schließlich 1973 einen Platz als Werksfahrer bei Opel einbrachten. Dies war der Beginn seiner Profikarriere. 1974 dann der erste ganz große Triumph: ʺDer Langeʺ, wie er von den Medien genannt wurde, erarbeitete sich den Europameister-Titel. Doch damit nicht genug, 1980 krönte sich Röhrl, der seit 1977 bis zu seinem Karriereende mit Christian Geistdörfer einen passenden Co-Piloten an seiner Seite hatte, auf einem Fiat 131 Abarth zum Weltmeister. 1982 wiederholte das eingespielte Duo sein Meisterwerk, diesmal allerdings auf einem Opel Ascona B 400.</span></b>
<b><span style="font-weight: normal; ">Eine Sonderstellung im Lebenslauf des Rennfahrers nimmt die prestigeträchtige Rallye Monte Carlo ein. Insgesamt vier Mal konnte Walter Röhrl diese Veranstaltung als Sieger beenden. Den ersten Monte-Sieg beschreibt er als einen der schönsten Tage seines Lebens: ”Ich wollte auf Schnee und Asphalt der Schnellste sein. 1980 war ich es...&quot; Dass ihm dieses Kunststück mit vier unterschiedlichen Fahrzeugmarken – 1980 auf Fiat, 1982 auf Opel, 1983 auf Lancia, 1984 schließlich auf Audi – gelang, beweist seine fahrerische Extraklasse. Nach seinem Rückzug aus der Rallye-Weltmeisterschaft 1987 ging es für ihn weiter steil bergauf – auf den berüchtigten Pikes Peak, einem rund 4.300 Meter hohen Ausläufer der Rocky Mountains in Colorado. In einem wahren Husarenritt stellte er 1987 einen neuen Rekord für die 19,99 Kilometer lange Strecke zum Gipfel auf. Mit dem spektakulären Audi Sport quattro S1 raste er als erster Fahrer überhaupt in unter elf Minuten – genauer gesagt in 10:47.85 Minuten – die damals noch komplett unbefestigte Strecke hinauf. Videos von jener beängstigenden Darbietung vollendeter Fahrzeugbeherrschung sind längst zu einem Dauerbrenner im Internet geworden. 1993 sicherte sich Porsche die wertvollen Dienste des Volant-Akrobaten. Seitdem ist er bei den Abstimmungsfahrten aller neuen Porsche-Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife beteiligt gewesen, und er verkörperte als kompetenter Repräsentant den Geist der traditionsreichen Sportwagenmarke wie kaum ein anderer.</span></b>
<b>Lesen Sie den vollständigen Beitrag in PORSCHE SCENE 05/2012 – ab 13. April&nbsp;im Zeitschriftenhandel!</b>]]></content:encoded>
			<category>YTS Porsche</category>
			<category>motorfacts Top-Thema</category>
			<category>Porsche 944</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 21:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Abgesagt: Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup in Barcelona</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6522&#38;cHash=7703507555fc74aa7ec67ea55fd595e3</link>
			<description>Verformungen an einigen der an den Fahrzeugen montierten Felgen festgestellt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>PORSCHE SCENE Newsroom//Nachrichtenzentrale</b>
<b>Verformungen an einigen der an den Fahrzeugen montierten Felgen&nbsp;festgestellt</b>
Der dritte Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup, der am Sonntag im Rahmenprogramm des Formel-1-Rennens in Barcelona/Spanien ausgetragen werden sollte, wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Zu diesem Schritt hat sich die Porsche Markenpokal-Organisation entschlossen, nachdem beim Vorstart zum Rennen an einigen der an den Fahrzeugen montierten Felgen Verformungen festgestellt wurden. Porsche Motorsport arbeitet gemeinsam mit allen Beteiligten an einer Lösung.
Der vierte Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup findet am 27. Mai in Monaco statt.
<p style="font-weight: bold; "></p>]]></content:encoded>
			<category>Porsche markenspezifische News</category>
			<category>motorfacts News</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Top Story in PORSCHE SCENE 06/2012: Martini Bianco</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6501&#38;cHash=5c2fd87c527210140b8edbed38ea708c</link>
			<description>Alfred Bücheles Leidenschaft für Conte Rossis Martini Racing Team gipfelte im Aufbau einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "><b>PORSCHE SCENE Tribute Cars//Replikate mit Luftkühlung</b></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "><b>Alfred Bücheles Leidenschaft für Conte Rossis Martini Racing Team gipfelte im Aufbau einer überraschend wertvollen Renn-Replika</b></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "><span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: 12px; ">42 plus zwölf: Diese Rechnung macht Jürgen Barth (64), der langjährige Koordinator des Kundensports bei Porsche, in Sachen Carrera RSR 3,0 auf. Dass die heute weltweit existierende Stückzahl des Spezial-Grand-Tourisme das Zehnfache übersteigen dürfte, ist nicht ausschließlich auf geschäftliche Interessen zurückzuführen. Vielmehr stellt die anfangs mit 330 PS Leistung angegebene Rennausführung des 1974 eingeführten G-Modells so etwas wie das Nonplusultra aller Breitensportler dar. Dank üppiger Bereifung ist sie leicht beherrschbar, obendrein robust und optisch ansprechend. Für Alfred Büchele war es nach mehr als zwei Dutzend Zuffenhausenern keine Frage: Seinem Präsidentenamt im Porsche Club Augsburg e.V. wollte er nichts anderes als eine solche Extremversion folgen lassen. Er stellte fest, welche Investitionen mit einem verbrieften Originalfahrzeug verbunden sein würden – und lehnte dankend ab. Sein Umschwenk führte ihn zu einer handgefertigten Replika. An ihrer Verwirklichung wirkte ein alter Recke der Porsche-Clubsport-Szene mit.</span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "><span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: 12px; ">1976 griffen die Martini-Porsche wieder in der Grundfarbe Weiß in den internationalen Spitzensport ein. 1971 hatten sie das schon einmal getan. Es war das Jahr der Doppelspitze, denn das Zuffenhausener Unternehmen und sein aristokratischer Geldgeber aus Italien waren nicht nur mit dem 935 turbo in der Marken-Weltmeisterschaft vertreten. Kurzfristig fiel auf Vorstandsebene der Beschluss, einen neuen Spyder für die Sportwagen-Weltmeisterschaft zu bauen. Bei seiner Premiere am 4. April 1976 war der 936 turbo noch pechschwarz lackiert. Doch gleich nach dem ersten Renneinsatz legte die legendäre “Schwarze Witwe“ ihr finsteres Farbkleid ab. Sie verwandelte sich in ein Schneeweißchen, und ihre ungleich freundlichere Erscheinung durfte sie bis ins Jahr 1980 beibehalten. Nach einer Neuausrichtung der Werksmannschaft war es dem Odenwälder Semi-Privatier Reinhold Joest überlassen, die Ära der Martini-Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans zu beenden. Drei Siege hatte die erfolgreiche Kombination eingefahren, den ersten 1971 mit dem Typ 917, zwei weitere – 1976 und 77 – mit dem 936 Spyder. Doch es wurde nur ein zweiter Platz, 1981 ließ sich Conte Gregorio Rossi di Montelera von der Mentalität seiner Landsleute bei Lancia leiten. In diese Liasion fügte sich auch Walter Röhrl als brillanter Dompteur des Lancia 037 in der Rallye-Weltmeisterschaft ein. Aber das ist ein anderes Kapitel, zumindest für Alfred Büchele. Vier Jahren als Präsident des Porsche Clubs Augsburg e.V. wollte er neue Episoden folgen lassen, Großveranstaltungen organisieren, soziale Projekte fördern, den geplanten Rückzug aus dem aktiven Berufsleben vorbereiten. Zu diesem Zeitpunkt ein Mittfünfziger, besann er sich seiner Leidenschaft für das Martini Racing Team. Wie sehr hatte er die Siegesserie der weißen Riesen bis hin zum “Moby Dick“, dem 935/78 bewundert, wie sehr hatte er sich einen eigenen Martini-Porsche gewünscht!</span></p>
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<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "><span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: 12px; ">“Ja, stimmt – da war etwas!“, bestätigt er. 2009 ging er schließlich der Verwirklichung seines Jugendtraums nach. Von Hause aus eher konservativ erzogen, hielt sich der gelernte Banker strikt an das elterliche Dekret, erst einmal Geld zu verdienen. Der junge Mann aus Aichach stellte an sich selbst jedoch eine gewisse Umtriebigkeit fest. Er begann, mit Autos zu handeln. Dabei verfolgte der Bayer nur ein Ziel: Spätestens als 25-Jähriger wollte er den ersten Porsche – einen Serien-911 mit Straßenzulassung – in bar bezahlt haben. Nachdem er das geschafft hatte, wurde es ihm in der Bankenwelt zu eng. Er setzte auf seine vertrieblichen Talente und brachte sich in die Struktur einer schwäbischen Bausparkasse ein. Zuletzt waren rund 200 Mitarbeiter seiner Direktion zugehörig. Dem ersten Porsche schlossen sich 27 weitere an, ein GT3 der Baureihe 996 löste in ihm einen Prozess des Umdenkens aus...</span></p>
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<b>Lesen Sie den vollständigen Beitrag in PORSCHE SCENE 06/2012 – ab&nbsp;11. Mai 2012 im Zeitschriftenhandel!</b>]]></content:encoded>
			<category>YTS Porsche</category>
			<category>motorfacts Top-Thema</category>
			<category>Porsche 911 bis 74</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 21:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Top Story in PORSCHE SCENE 06/2012: Requiem für einen stillen Sportsmann</title>
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			<description>Gerhard Holup, Sieger des ADAC-24-Stunden-Rennens 1988 auf dem Nürburgring, verstarb im Alter von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; "><b>PORSCHE SCENE Racing Legends // Rennsport Legenden</b></p>
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<b>Gerhard Holup, Sieger des ADAC-24-Stunden-Rennens 1988 auf dem Nürburgring, verstarb im Alter von 83 Jahren</b>
Als Gerhard Holup, geboren am 10. Dezember 1928, am 18. und 19. Juni 1988 das ADAC-24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewann, schrieb er Geschichte. Mit 59 Jahren trug er sich als ältester Sieger in die ewige Bestenliste ein – heute wäre das kaum noch denkbar. 1991 beendete der Ökonom aus Kaarst bei Düsseldorf eine Fahrerkarriere, die von Sportsgeist und Freundschaften geprägt war. Im Alter von 83 Jahren ist er am 2. März 2012 verstorben. Erinnerungen an den Archetypen eines Privatiers und den Porsche, dem er seinen wichtigsten Triumph verdankte.
Samstag, 23. Mai 1987, morgens gegen 10.30 Uhr am vorderen Ende der Boxengasse des Nürburgrings. Das offizielle Training für das Langstreckenpokalrennen des MSC Adenau e.V. ist soeben abgewinkt worden. In den Garagen bricht Hektik aus. Schlagschrauber rattern, und Luftlanzen einiger pneumatisch betriebener Wagenheber zischen, wann immer sie von ihren Kupplungen getrennt werden. Mechaniker laufen durcheinander, und manch einer flucht lauthals, weil er über das Handwerkszeug eines anderen gestolpert ist. Inmitten dieses heillosen Durcheinanders steht ein roter Porsche, der herrenlos wirkt. Niemand arbeitet an ihm. Aus dem Halbdunkel der Garage taucht einer der Charakterköpfe der Szene auf: Edgar Dören, das Porsche-Urgestein aus Wuppertal. Er ist als Fahrer vorgesehen – und reichlich geladen. Auf die Frage. ob der Wagen defekt sei und womöglich zur Mittagszeit nicht am Start stünde, poltert der kleine Mann los: &quot;Du Backpflaume! Dass hier nichts weitergeht, kann doch nur einer übersehen, der keine Ahnung hat!&quot; Jahre, viele Jahre später, wird der Beschimpfte zu einer simplen Einsicht gelangen: &quot;So ist er eben, unser Edgar&quot;. Seit Donnerstag, dem 1. April 2004, muss es heißen: &quot;So war er eben, unser Edgar&quot;. Seitdem ist er tot, und oben an der Nürburgring-Nordschleife, seiner Nordschleife, zur Legende verklärt. Impulsiv ist er gewesen, manchmal auch ungehalten, aber gerade deswegen ungemein liebenswert. Zu seinen Lebzeiten ist es selbst harten Prinzipienreitern nicht möglich, ihm allzu lange böse zu sein. Viele seiner Beziehungskisten prägt ein Auf und Ab. Eine der Ausnahmen: Edgar Dörens Verbindung zu Gerhard Holup, einem Ökonom aus dem Großraum Düsseldorf.
1975 freunden sich die ungleichen Charaktäre im ONS-Rundstreckenpokal an. Gerhard Holup hat von Kremer Racing einen blauen Carrera RSR übernommen, den noch die stilisierten Nähte einer Sponsoren-Beklebung zieren, die eine Bekleidungsmarke hinterlassen hat: Wallys Jeans. Zu Beginn unseres neuen Jahrtausends wird der Oberhachinger Porsche-Restaurateur Stefan Roitmayer vermelden, dieses Fahrzeug aufgefunden, identifiziert und wieder aufgebaut zu haben. Inzwischen weilt es, durch eine Handelsagentur namens Retro Sport vermittelt, bei einem neuen Eigner in den Vereinigten Staaten. Aber das ist eine andere Geschichte. Gerhard Holup zieht 1975 jedenfalls aus, um mit dem seinerzeit 330 PS starken Grand Tourisme ernsthaft Rennen zu fahren. Dreizehn Jahre später, 1988, nimmt er eine Festrede zum Anlass, Einblicke in diese Zeit zu gewähren (O-Ton Holup): &quot;Ein geeignetes Automobil musste her. Es war ein Porsche Carrera, Farbe Blau und stets in hervorragendem optischem Zustand. Hierbei sammelte ich manche Erfahrung und machte neue Bekanntschaften. Die Erfahrung bestand in zerstörten Autos und überdrehten Motoren. Die Bekanntschaften wurden zu Rennfreunden. Einer ist mir dabei besonders aufgefallen und mehrmalig im Gedächtnis geblieben. Er war stets freundlich, fuhr unauffällig Auto, kam immer ins Ziel und war unheimlich schnell. Ich spreche von Edgar Dören. Viele Schlachten haben wir gegeneinander geschlagen, obwohl er stets das unterlegene Auto hatte.&quot; In der Tat haftet dem Tankstellenpächter der Nimbus an, seinen (Klassen-) Konkurrenten gegenüber um mindestens eine Porsche-Generation im Hintertreffen zu sein. Als Privatfahrer wie Gerhard Holup 1976 zu den Erstbestellern eines &quot;turbo RSR Typ 934&quot; gehören, kommt er gerade im Carrera RSR an. Dabei übernimmt er von Kremer Racing ausgerechnet das Schwesterfahrzeug des jeansblauen “Wallys“-Carrera, den ebenfalls 1975 aufgebauten Jägermeister-RSR. Doch mit 330 PS ist gegen 480 Pferdestärken nun einmal kein Staat zu machen...<b></b>
<b>Lesen Sie den vollständigen Beitrag in PORSCHE SCENE 06/2012 – ab&nbsp;11. Mai 2012 im Zeitschriftenhandel!</b>]]></content:encoded>
			<category>YTS Porsche</category>
			<category>motorfacts Top-Thema</category>
			<category>Porsche 911 bis 74</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 21:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der langjährige Chefdesigner Anatole Carl Lapine ist tot</title>
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			<description>Mit 81 Jahren verstorben: Schöpfer der Porsche-Modelle 924, 928 und 944</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>PORSCHE SCENE Newsroom//Nachrichtenzentrale</b>
<b>Mit 81 Jahren verstorben: Schöpfer der Porsche-Modelle 924, 928 und 944</b>
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, trauert um ihren langjährigen Chefdesigner Anatole Carl Lapine, der am 30. April 2012 in Baden-Baden verstarb. Von 1969 bis 1988 leitete Lapine das Designstudio Style Porsche. Michael Mauer, seit 2004 Porsche-Chefdesigner, würdigt den Verstorbenen: „Anatole Lapine hat das Design der Porsche-Sportwagen über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten geprägt. Als Designer folgte er keiner Mode, sondern setzte mit seinen Entwürfen immer wieder neue Trends.“ Geboren wurde Anatole Lapine am 23. Mai 1930 im lettischen Riga. Nach Kriegsende absolvierte Lapine bei Daimler-Benz in Hamburg eine Autoschlosser-Lehre und besuchte im Anschluss daran die Hamburger Wagenbauschule. 1951 ging er in die USA, wo er ein Jahr darauf bei General Motors in der Karosserie-Vorausentwicklung begann. 1965 kehrte Lapine nach Deutschland zurück und übernahm bei Opel die Leitung des Research Center. Am 15. April 1969 wechselte Lapine als Leiter der Styling-Abteilung zu Porsche. Neben dem Design des Porsche 911 der so genannten „G-Serie“ entstanden unter Lapines Leitung zahlreiche neue Porsche-Modelle wie 924, 928 und 944. Aber auch diverse Design-Projekte der Porsche Engineering-Kundenentwicklung wurden von Anatole Lapine und seinem Style-Team realisiert.]]></content:encoded>
			<category>motorfacts Top-Thema</category>
			<category>Porsche markenspezifische News</category>
			<category>YTS Porsche</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 14:32:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bilderbogen: Resurrection...</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6347&#38;cHash=fd348c66ad3d138017214710cfe317a1</link>
			<description>...of a Legend: Top Story in PORSCHE SCENE 05/2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b>PORSCHE SCENE Lifestyle Cars // Konzeptfahrzeuge mit Luftkühlung</b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b>Unsere&nbsp;Top Story in Ausgabe&nbsp;05/2012: Resurrection of a Legend</b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b>1990er Porsche 911 (964) Carrera 2 Coupé, Aufbau im Retro-Stil des 1971er 911 ST 2,3</b></p>
<p style="margin: 0px; font: 14px Geneva;"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b>Unser&nbsp;Bilderbogen zur neuesten Rubrik – lassen&nbsp;Sie sich faszinieren!</b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"></p>]]></content:encoded>
			<category>Porsche Galerie</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 14:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mühlner Porsche gewinnt FIA GT1 Weltmeisterschaftslauf in Zolder/B</title>
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			<description>Matt Halliday und Mike Parisy siegen für das Exim Bank Team China run by Mühlner Motorsport</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Newsroom | Nachrichtenzentrale –&nbsp;</b><b>Neuigkeiten aus Zuffenhausen, Leipzig und Umgebung</b>
<b>Matt Halliday und Mike Parisy siegen für das Exim Bank Team China run by Mühlner Motorsport</b>
Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team setzt 2012 zwei Porsche 911 GT3 R unter der Bewerbung Exim Bank Team China in der FIA GT1 Weltmeisterschaft ein. Serien-Promotor Stephane Ratel (SRO) brachte die Komponenten zusammen: Die Exim Bank China ist der Sponsor des ehrgeizigen Projektes, Mühlner Motorsport ist das Einsatzteam, stellt die Fahrzeuge sowie das gesamte Equipment und ist für die komplette Technik und Strategie verantwortlich und die von SRO ausgesuchten Fahrer müssen schließlich die Performance auf der Strecke umsetzen.
Auf dem Porsche mit der Startnummer #8 fahren Ren Wei, der voriges Jahr in China am Scirocco Cup teilgenommen hat und der Franzose Benjamin Lariche, der aus den Formelserien erstmals in einen GT Wagen umgestiegen ist. Das Schwesterauto (#9) teilen sich ein weiterer Franzose, Mike Parisy, der letztjährige Vizemeister der FIA GT3 Europameisterschaft und der Neuseeländer Matt Halliday, der über sehr viel Porsche Erfahrung auch aus dem Porsche Supercup verfügt.
Bereits beim ersten Lauf in Nogaro war das Paket schnell auf der Strecke, aber eine Drive Through wegen Frühstart und ein zu langsamer Fahrerwechsel verhinderten ein gutes Resultat im Hauptrennen. Beim zweiten Lauf, dem Heimrennen von Mühlner Motorsport in Zolder, konnte dann auf den Erkenntnissen des Saisonstarts aufgebaut werden. Die Freien Trainings am Freitag zeigten bereits, dass das Exim Bank Team China run by Mühlner Motorsport sehr wettbewerbsfähig sein würde: Parisy fuhr die zweitschnellste Zeit des Tages, nur 3 Hundertstel langsamer als der Tagesschnellste.
In den 3 Qualifyings am Samstagvormittag sicherten sich Matt Halliday und Mike Parisy die Pole Position für das erste Rennen am Samstagnachmittag. Allerdings erfolgte nachher eine Rückversetzung auf Startplatz 4, da Halliday bei der Boxenausfahrt die weiße Linie überquert hatte. Lariche / Wei kamen in Q2 und sicherten sich dadurch den 14. Startplatz.
Im Samstagsrennen, in dem die Startpositionen für das Hauptrennen am Sonntag ausgefahren werden, liefen Parisy / Halliday auf P3 ein und schafften mit diesem Podiumsplatz eine gute Startvoraussetzung fürs zweite Rennen. Wei verunfallte im ersten Stint des einstündigen Rennens so heftig, dass Lariche nicht zum Fahren kam.
Das Warm Up am Sonntagmorgen zeigte, dass der Porsche #8 für Wei / Lariche von den Mechanikern des Mühlner Teams über Nacht wieder perfekt repariert wurde und an der Drittschnellsten Zeit für das Schwesterfahrzeug #9 konnte man sehen, dass Halliday / Parisy gut fürs Rennen gerüstet waren.
Pünktlich zum Start, als die Fahrzeuge schon im Grid standen, zogen dunkle Regenwolken auf. Da es aber noch nicht regnete, war es eine sehr schwierige Entscheidung, auf welchen Reifen man starten sollte. Im Exim Bank Team China run by Mühlner Motorsport entschied man sich für Regenreifen. Als das Feld dann auf die Reise ging, war die Strecke aber komplett trocken. Erst in der zweiten Runde fing es dann an zu regnen und das bestätigte die Risikoreiche Entscheidung, trotz trockener Strecke auf Regenreifen zu starten. Der Teil der Fahrzeuge, der auf Slicks gestartet war, kam entweder zum Reifenwechsel an die Box oder fiel weit zurück.
Kurz vor dem Öffnen des Boxenstopp Zeitfensters (zwischen der 25. und der 35. Rennminute) konnte man an den Sektor Zeiten aber erkennen, dass einige immer noch Slick bereiften Fahrzeuge am Ende des Feldes schneller wurden und Bernhard Mühlner traf die zweite risikoreiche Entscheidung des Tages indem er Halliday direkt am Anfang des Zeitfensters an die Box beorderte und Parisy mit Slicks wieder auf die immer noch feuchte Strecke schickte. Die Wettbewerber warteten einige Runden länger und genau das brachte den Mühlner Porsche, nachdem dann alle ihren Boxenstopp gemacht hatten, in Führung, da Parisy mit Slicks in diesen Runden deutlich schneller fahren konnte, als die Konkurrenten auf Regenreifen. Die letzten zehn Minuten musste sich Parisy gegen einen heftig attackierenden Konkurrenten verteidigen und schaffte es bravourös, den Sieg nach Hause zu fahren.
Auch Benjamin Lariche und Ren Wei beendeten mit dem Porsche #8 das Rennen in Wertung und sammelten weitere Erfahrungen.
„Was für ein unglaublicher Erfolg“, fasst Bernhard Mühlner nach dem Rennen zusammen und fährt fort: „ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft. Vor 6 Wochen war das Projekt Exim Bank Team China run by Mühlner Motorsport noch eine fixe Idee und jetzt gewinnt einer unserer Porsche ein Rennen in einer FIA Weltmeisterschaft. Die Entscheidung mit Regenreifen bei trockener Fahrbahn zu starten und dann sofort, bei noch feuchter Strecke, auf Slicks zu wechseln war Goldrichtig, aber wenn es am Anfang trocken geblieben wäre oder nach dem frühen Stopp in den verbleibenden 33 Minuten wieder angefangen hätte zu regnen, wäre ich der Depp gewesen, der alles vermasselt hätte.“
Der nächste Weltmeisterschaftslauf findet vom 25. bis 27. Mai in Navarra / Spanien statt.]]></content:encoded>
			<category>motorfacts Motorsport</category>
			<category>Porsche markenspezifische News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Impressionen vom 54. ADAC ACAS H&amp;R-Cup</title>
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			<description>VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012, dritter Lauf</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012, dritter Lauf am&nbsp;28.&nbsp;April</b>


<b>Impressionen vom&nbsp;54. ADAC ACAS H&amp;R-Cup:&nbsp;Clicken Sie sich durch 30 aktuelle Bilder von der faszinierenden&nbsp;Nordschleife!</b>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 14px/normal Geneva; display: inline !important; "></p>

]]></content:encoded>
			<category>Porsche Galerie</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die International GT Open startet an der Algarve in die Saison</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6419&#38;cHash=c39505dda7a905e45a294bf75d4d2a5b</link>
			<description>Starkes Engagement europäischer Porsche-Kundenteams</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Starkes Engagement europäischer Porsche-Kundenteams</b>
Im Autodromo do Algarve in Portimao/Portugal starten Porsche-Kundenteams aus fünf europäischen Ländern vom 27. bis 29. April in die Saison der International GT Open. Die Teams aus Deutschland, Frankreich und Spanien setzen in der Kategorie Super GT auf den neuen Porsche 911 GT3 RSR, das Topmodell des Porsche-Kundensports. Das italienische und das österreichische Kundenteam vertrauen in der GTS-Klasse auf den Porsche 911 GT3 R. Der Kalender der attraktiven Rennserie umfasst acht Veranstaltungen auf selektiven Rennstrecken. Eine davon ist der Nürburgring. In der 2006 erstmals ausgetragenen International GT Open gibt es pro Wochenende zwei Rennen mit identischer Punktevergabe – das erste am Samstag über 70 Minuten, das zweite am Sonntag über 50 Minuten. Zwei Fahrer wechseln sich im Auto ab. Zu den Erfolgsfaktoren der International GT Open zählen das stabile technische Reglement und die Beschränkung der Kosten, etwa durch Einheitsreifen. Die stärkere Klasse Super GT basiert auf dem FIA-GT2-Reglement, die GTS-Kategorie auf dem FIA-GT3-Regelwerk. Für mehr Spannung an der Spitze sorgt ein Handikap-System. Die besten drei Fahrer der jeweiligen Rennen erhalten für den folgenden Lauf 15, zehn bzw. fünf Strafsekunden. „Wir freuen uns, dass so viele Porsche-Kundenteams die International GT Open als Betätigungsfeld gewählt haben“, sagt Uwe Brettel, Leiter Vertrieb Porsche Motorsport. „Hier wird klassischer Kundensport von langjährigen Porsche-Teams betrieben. Dass viele junge, talentierte Fahrer den 911 GT3 RSR und diese Rennserie nutzen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und ihre Rennkarriere voranzutreiben, begrüßen wir sehr. Genau für solche jungen Fahrer ist die International GT Open eine tolle Bühne. Die Serie hat sich seit 2006 kontinuierlich weiterentwickelt. Dass ihr Konzept aufgeht, sehen wir schon allein an dem großen Starterfeld.“ Das französische Team IMSA Performance Matmut möchte in der International GT Open an seine Erfolge aus dem Jahr 2010 anknüpfen, als die französische Equipe nach zahlreichen Siegen den Titel nur knapp verpasste. Porsche unterstützt das Engagement des Traditionspartners aus Rouen im Norden Frankreichs mit dem Einsatz von Werksfahrer Patrick Pilet, der sich das Cockpit des neuen 911 GT3 RSR mit seinem französischen Landsmann und Teamchef Raymond Narac teilt. „Der Wettbewerb in der GT Open wird unglaublich stark und hart“, sagt er. „Man muss sich total reinhängen, um dort erfolgreich zu sein. Ich fahre seit 2009 für IMSA und freue mich auf die neue Aufgabe. Wir haben ein gutes Gesamtpaket und sollten um Siege und um die Meisterschaft kämpfen können.“ Raymond Narac, der in der GT-Szene als einer der besten Privatiers gilt, holte mit dem Elfer im vergangenen Jahr den Fahrer- und Teamtitel in der GTE-Am-Klasse der Le Mans Series. Erfahrung in der International GT Open bringt auch das in Madrid ansässige Drivex-Team mit, das im vergangenen Jahr die Teamwertung der spanischen GT-Meisterschaft gewonnen hat. Das Cockpit des neuen 911 GT3 RSR teilen sich Drivex-Eigner Miguel Angel de Castro (Spanien) und Gentleman-Fahrer Miguel Pais do Amaral (Portugal). Beide feierten bereits zahlreiche Erfolge im GT-Sport. So gewann De Castro als 24-Jähriger im Jahr 1994 den spanischen Porsche Carrera Cup, Amaral holte 2009 den LMP2-Fahrertitel in der Le Mans Series. Das deutsche Team Manthey-Racing betritt in der International GT Open dagegen Neuland. Die Crew um Olaf Manthey hat sich vor allem mit fünf Gesamtsiegen bei den 24 Stunden vom Nürburgring einen Namen gemacht. Auch Manthey setzt auf ein vielversprechendes Duo im Cockpit des neuen 911 GT3 RSR. Der Eifelaner verpflichtete Nick Tandy, den Meister des Carrera Cup Deutschland. Unterstützt wird der Brite von Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau). Für beide ist die Teilnahme in dieser Rennserie eine Premiere. „Ich freue mich wahnsinnig, in der GT Open fürs Manthey-Team zu fahren“, sagt Holzer. „Ich glaube, Nick Tandy und ich sind eine starke Fahrerpaarung. Schön ist es auch, dass wir auf lauter tollen Rennstrecken fahren und dass es zwei Rennen am Wochenende gibt. Das wird echt spannend. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, keine Fehler zu machen und die Meisterschaft zu gewinnen.“ Das italienische Team Autorlando Sport geht in der GTS-Klasse der Serie an den Start und setzt dort einen Porsche 911 GT3 R ein. Die Italiener bringen die meiste Erfahrung in der International GT Open mit. 2007 feierte Autorlando Sport den Gewinn der Gesamtwertung für Fahrer und Team, mit Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) und dem Schweizer Joel Camathias. Von 2008 bis 2011 holten die Italiener den Vizetitel in der GTS-Kategorie. Das Cockpit des 911 GT3 R teilen sich 2012 Archie Hamilton (Großbritannien) und Marco Mapelli (Italien). In der GTS-Klasse setzt das Deboeuf Race Team aus Österreich einen 911 GT3 R mit dem Deutschen Marcus Seefried und Thomas Gruber (Österreich) am Steuer ein. Als Topmodell der Kundensportfahrzeuge von Porsche Motorsport ist der 911 GT3 RSR mit umfangreichen Modifikationen in die Rennsaison 2012 gegangen. Besonders auffallend ist die Verbreiterung der Karosserie um 48 Millimeter. Das aerodynamische Konzept wird durch eine neue Führung der Ansaugluft ergänzt. Der besonders effiziente Sechszylinder-Boxermotor leistet in der Version für die International GT Open deutlich über 500 PS. Auch der Porsche 911 GT3 R wurde fürs Modelljahr verbessert. Die Motorleistung stieg um 20 auf nun 500 PS. Die Basis für den 911 GT3 R bildet der Markenpokal-Renner Porsche 911 GT3 Cup. Dank eines um 0,2 Liter vergrößerten Hubraums leistet der 911 GT3 R jedoch 50 PS mehr als das Cup-Fahrzeug. Die International GT Open bietet auf ihrer Website unter www.gtopen.net sowohl Live-Timing als auch Live-Streaming an. Auch die jeweiligen Zeitpläne, Punktestände und weitere Informationen sind dort zu <link http://www.gtopen.net>finden.</link>
<b>International GT Open – Termine 2012</b>
<b>27./29.04. Algarve, Portugal</b>
<b>25./27.05. Nürburgring</b>
<b>22./24.06. Spa-Francorchamps, Belgien</b>
<b>13./15.07. Brands Hatch, Großbritannien</b>
<b>20./22.07. Paul Ricard, Frankreich</b>
<b>07./09.09. Budapest, Ungarn</b>
<b>28./30.09. Monza, Italien</b>
<b>02./04.11. Barcelona, Spanien </b>]]></content:encoded>
			<category>motorfacts Motorsport</category>
			<category>Porsche markenspezifische News</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 03:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krumbach/Lieb: erster Saisonsieg für Manthey</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6396&#38;cHash=145298732b008dc9d273646666100d0b</link>
			<description>VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012, zweiter Lauf</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring</b>
<b>37. DMV-4h-Rennen: 2. VLN-Wertungslauf 2012</b>
 <b>Manthey-Racing: Meuspather Rennstall erringt zudem Siege in den Klassen SP7 und SP9</b>
Marc Lieb und Jochen Krumbach heißen die Gesamtsieger des zweiten Laufes zur VLN Langstreckenmeisterschaft! Auf dem Moskovskaya-Elfer im Nadelstreifendesign überquerte das Duo bei schwierigen Witterungsbedingungen nach knapp dreieinhalb Stunden als Erste die Ziellinie und sicherte Manthey-Racing den ersten Saisonsieg in 2012! Zum zweiten Mal in Folge konnten die Meuspather zudem zwei Klassensiege feiern! Krumbach, seit vielen Jahren auf Manthey-eingesetzten Porsche-Rennern schnell unterwegs, feierte beim 37. DMV 4h-Rennen seinen ersten Gesamtsieg in der VLN überhaupt! An der Seite von Porsche-Werksfahrer Lieb pilotierte er den Moskovskaya-Porsche 911 GT3 R von Olaf Manthey und seinem Team zum Erfolg. „Ich bin überwältigt“, gestand der sichtlich gerührte Pilot aus Eschweiler, der bereits seit 19 Jahren in der VLN aktiv ist. „Auf dem Podium war ich schon einige Male, aber ein Gesamtsieg ist dann doch noch einmal etwas anderes! Ich werde sicherlich einige Tage brauchen, um zu realisieren, was mir heute gelungen ist.“ Von Startrang sechs ins Rennen gegangen, machte Werkspilot Lieb schon in der ersten Runde deutlich, daß er gewillt war den Porsche 911 GT3 R Richtung Spitze des Feldes zu führen, denn gleich im ersten Umlauf machte er drei Plätze gut. Bis zur Übergabe des GT3 R an Krumbach nach der neunten Runde lag die Startnummer 10 an der Spitze des Feldes. In der Folgezeit machte Krumbach Jagd auf das führende Fahrzeug, so daß es dem Duo schlussendlich gelang mit einem Vorsprung von weniger als einer Minute den Sieg einzufahren. Mit einem Blick auf den Zeitenmonitor hielt Lieb fest: „Der GT3 R lief heute sehr gut. Wir hätten in der vorletzten Runde noch einen Splash&amp;Dash-Stopp einlegen müssen, aber der Vorsprung hätte nach unseren Berechnungen reichen müssen. Die letzte Rennrunde war ziemlich kriminell, vor allem als es wieder zu regnen angefangen hat. Als ich zu Beginn gefahren bin, war eine Kurve trocken und die nächste wieder nass.“ Betrübte Gesichter gab es bei den Piloten der zwei Wochenspiegel-Porsche. Nach einem erfolgreichen Saisonauftakt vor zwei Wochen, schlugen Defektteufel und Unfallpech parallel zu. Zunächst erwischte es den mit Nick Tandy, Richard Lietz und Oliver Kainz besetzten Porsche 911 GT3 R in Runde 16. „Ich nahm ein komisches Geräusch auf der GP-Strecke wahr und beschloss deshalb nicht auf die Nordschleife abzubiegen, sondern habe den Streckenrand angesteuert“, erklärte Porsche-Werkspilot Lietz den Vorfall. „Wir waren sehr gut unterwegs, denn zum Zeitpunkt des Ausfalls lagen wir an P2 . Nun wird Manthey in den kommenden Tagen herausfinden, was der Grund für den offensichtlichen Motorschaden ist.“ Der mit Oliver Kainz, Michael Jacobs und Georg Weiss besetzte zweite Wochenspiegel-Porsche ging wie gewohnt in der Klasse SP7 an den Start. Umgeben von werksunterstützen Topautos bewiesen die drei erfahrenen Rennsportamateure einmal mehr ihr Können und stießen mehrfach in die Phalanx der Spitzengruppe des Feldes vor. Als Jacobs das Steuer an Weiss übergab, notierte der Wochenspiegel-Elfer auf Gesamtposition 4. Für den finalen Stint hatte Weiss erst gerade das Volant des Porsche übernommen, als die Manthey-Box die Nachricht von einem Unfall der Startnummer 59 erreichte. „Das Manöver eines McLaren-Piloten mich im Bereich Pflanzgarten zu überholen misslang, wir kollidierten und landeten beide in der Kaltverformung“, berichtete ein enttäuschter Weiss nach der Rückkehr von der Strecke. Doch Glück im Unglück für die Wochenspiegel-Truppe: Da der Vorsprung in der SP7-Kategorie zum Zeitpunkt des Unfalls ein deutlicher war, sicherte der Rennabbruch dem Trio einen weiteren Klassensieg! Zum zweiten Mal in Folge auf dem Klassenpodium landeten Christian Menzel und Wolfgang Kohler! Ein Dreher in der ersten Rennrunde stand dieses Mal dem Klassensieg im Weg, auch wenn Menzel in der Folge furios am Lenkrad zauberte und mit einer 8:31er Runde die mit Abstand schnellste Zeit in der Klasse der Cup-Porsche markierte. Der zweite von Manthey-Racing vorbereitete Cup-Elfer pausierte beim zweiten Lauf. Er wird bei den kommenden Veranstaltungen wieder mit von der Partie sein. Das erste Resümee von Olaf Manthey nach dem Rennen war zwiegespalten: „Auf der einen Seite habe ich die Ausfälle der beiden Wochenspiegel-Porsche im Kopf, auf der anderen Seite freue ich mich natürlich mit Marc und Jochen, die bei diesem schwierigen Rennen heute jede Runde am Anschlag gefahren sind.“ In der Konkurrenzsituation sieht der erfahrene Teamchef eine große Herausforderung im Hinblick auf die kommenden Veranstaltungen: „Zwei BMW Z4 auf dem Gesamtpodium und ein Audi R8 mit der schnellsten Rennrunde! Damit wird klar, wer heuer die Favoritenrolle übernommen hat. Wir werden hart arbeiten müssen, um dauerhaft und ohne die Hilfe von Petrus weiterhin zur Spitze zählen zu können.“ Das Rennen wurde 13 Minuten vor Ablauf der Vier-Stunden-Distanz aufgrund von einsetzendem Hagel auf der Nordschleife vorzeitig abgebrochen. Eine einstündige Zusammenfassung aller Ereignisse vom Samstag zeigt der Sender Sport1 am Mittwoch, 18. April, um 17:30 Uhr. In der VLN Langstreckenmeisterschaft geht es in zwei Wochen mit dem 54. ADAC ACAS H&amp;R-Cup am 28. April weiter. Bei der Generalprobe für das 24h-Rennen wird Manthey-Racing „nur“ mit den Startnummern 10, 95 und 96 antreten.]]></content:encoded>
			<category>Porsche markenspezifische News</category>
			<category>motorfacts News</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Impressionen vom 37. DMV-4-Stunden-Rennen</title>
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			<description>VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012, zweiter Lauf</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012, zweiter Lauf&nbsp;am 14. April&nbsp;</b>


<b>Impressionen vom 37. DMV-4h-Rennen:&nbsp;Clicken Sie sich durch 30 aktuelle Bilder von der faszinierenden&nbsp;Nordschleife!<br /></b>]]></content:encoded>
			<category>Porsche Galerie</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Video-Fundstück der Woche</title>
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			<description>Die Monaco-Connection: 1976er Porsche &quot;turbo RSR Typ 934&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>PORSCHE SCENE&nbsp;Video</b>
<b>Die Monaco-Connection</b>
<b>36 Jahre nach Werksauslieferung in Monaco angekommen: Eugen Kiemeles 1976er 934 #930 670 0154 in &quot;Monacoblau&quot;</b>
<b><span style="font-weight: normal; ">Den dritten im Werk aufgebauten 934 turbo nahm im Frühjahr 1976 der deutsche Privattfahrer Eugen Kiemele in Empfang, der seine in &quot;Monacoblau&quot; lackierte Rennversion bei kleineren Wettbewerben am Berg und auf der Rundstrecke einsetzte. Einem Unfall am 2. Mai 1976 schlossen sich eine abenteuerliche Reise durch drei europäische Länder und eine Ausfuhr nach Übersee an. 2010 erwarb der Wahl-Monegasse Paolo Faldini das Fahrzeug - und hoffte inständig, unter silbernem Decklack die richtige Originalfarbe zu finden. Er setzte sich des Nächtens – nur im T-Shirt und in einer Sporthose – ins Auto und fing an, zu kratzen. Erleichtert stellte er fest, dass ein seltener Blauton zum Vorschein kam - und gab eine Vollrestauration in Auftrag. Diese erfolgte bei Kremer Racing in Köln, wo wir am 10. Februar 2012 Zeugen der erneuten Inbetriebnahme geworden sind.</span></b>
<b><span style="font-weight: normal; ">Ein Serien-Sieger: Das sollte die Bestimmung des &quot;turbo RSR Typ 934&quot; sein, der 1976 seinen Einstand feierte. Neben dem inzwischen als verschollen geltenden Testträger konnten im ersten Jahr 31 der 97.000 D-Mark (zuzüglich Mehrwertsteuer) teuren Rennmodelle veräußert werden. 1977 folgten weitere zehn Exemplare für den US-amerikanischen Markt, zudem nahm Kremer Racing eine Rohkarosse in Empfang, um das insgesamt 43. Exemplar dieser Baureihe zu fertigen. Der Kölner Traditionsbetrieb ließ im Februar 2012 mit dem soeben abgeschlossenen Neuaufbau des dritten an einen Privatkunden ausgelieferten 934ers aufhorchen. Es handelte sich um das im Januar 1976 für Pressebilder fotografierte Fahrzeug, das der Schwabe Eugen Kiemele bestellt hatte. Da es sich um Schwarz-Weiß-Aufnahmen handelte, blieb die Werks-Original-Lackierung im seltenen Farbton &quot;Monacoblau&quot; für lange Zeit ein Mysterium. Dass sich den acht bisherigen Haltern ausgerechnet ein Wahl-Monegasse als neunter Eigentümer anschloss, beschreiben alle Beteiligten als Zufall.</span></b>
1976 trat mit einjähriger Verspätung ein neues Reglement für den Motorsport mit Produktionswagen in Kraft. Auch die Grand-Tourisme-Klassen waren von der Neuregelung betroffen. 1974 führte Porsche den Carrera RS 3,0 in der Gruppe 3 (seriennahe Fahrzeuge) ein, dem in der Gruppe 4 (verbesserte Fahrzeuge) der Carrera RSR 3,0 zur Seite gestellt worden war. Grundlage der Zulassung der beiden Sport- und Rennausführungen war die Produktion von 500 Basisfahrzeugen des gleichen Typs innerhalb von zwölf Monaten. Der Einsatz von Dünnblech, Plexiglas-Scheiben und Anbauteilen aus Glasfaser-verstärktem Kunststoff führte beim RSR zu einer Gewichtsreduktion auf 900 Kilogramm. Die neue, ab 1976 gültige Gruppe 4 führte eine Gewichtsstaffel ein, die vom Hubraum des jeweiligen Motors abhängig war. Zusätzlich galt für Aggregate mit Turbo-Aufladung ein Multiplikator von 1,4. Beim &quot;turbo RSR Typ 934&quot;, einem Ableger des 930 turbo 3,0 mit 2.996 ccm effektivem Hubraum, bedeutete der &quot;Turbo-Faktor&quot; 1,4 ein rechnerisches Volumen von 4.194 ccm. Das Mindestgewicht lag gemäß der Gewichtsstaffel bei 1.120 Kilogramm – 40 Pfund weniger als das Serienfahrzeug. Obendrein mussten statt 500 nur noch 400 identische Basismodelle innerhalb zwölf Monaten hergestellt werden. Auf kostspieligen Leichtbau konnte unter diesen Umständen genauso verzichtet werden wie auf eine zu große Zahl an möglicherweise schwer verkäuflichen, da betont sportlichen Serienfahrzeugen. Bei der Konzeption des Porsche 934, wie die Kundenversion gemäß FIA-Gruppe 4 in Kurzform hieß, hatte dies einige Kuriositäten zur Folge...
<span style="font-weight: bold; ">Anlässlich der Eröffnung der 24. Techno Classica in den Essener Messehallen präsentieren wir Ihnen unser erstes komplett&nbsp;in Eigenproduktion hergestelltes Online-Video. Die große,&nbsp;exklusive Hintergrundstory dazu finden Sie in PORSCHE SCENE 05/2012 – wir wünschen viel Vergnügen!</span>]]></content:encoded>
			<category>Porsche Videos</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Neues Webspecial: Jubiläumsmodell “30 Jahre 911”</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6360&#38;cHash=72ef9509725558007c10243edba04592</link>
			<description>1993 würdigte Porsche den runden Geburtstag des Weltsportwagens mit einem Jubiläumsmodell</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>PORSCHE SCENE&nbsp;Insights</b>
<b>Webspecial: Jubiläumsmodell “30 Jahre 911” –&nbsp;durchclicken und Linkliste (gleich&nbsp;unterhalb der Bildergalerie)&nbsp;checken!</b>
30 Jahre 911 – 1993 würdigte Porsche den runden Geburtstag des Weltsportwagens mit einem Jubiläumsmodell. Folgerichtig in einer – offiziell bekannten – Auflage von 911 Exemplaren und in verschiedenen Außenfarben produziert, avancierte die turbo-breite Ausführung in “Viola-metallic” (W8W8) mit einem Interieur in &quot;Rubicon&quot;-Grau zum Synonym dieser Sonderserie. In Zusammenarbeit mit Thomas Englert von der &quot;Jubi IG&quot;, die gleichzeitig mit dem Porsche Owners Club Germany (POCG) kooperiert, haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder Jubiläumsmodelle detailgetreu ins Bild gesetzt. Dieses Webspecial eröffnet Ihnen die Möglichkeit, noch einmal in unseren Geschichten der höchstens dreistelligen Seriennummern und ihrer jeweiligen Besitzer zu stöbern – wir wünschen viel Vergnügen!
Sie besitzen selbst ein Jubiläumsmodell und möchten dieses in PORSCHE SCENE vorgestellt wissen, sowohl in unserer Monatsausgabe, als auch online auf www.porsche-scene.de und auf Facebook/PORSCHE SCENE? Dann schreiben Sie uns eine e-Mail an red.porsche@vest-netz.de!]]></content:encoded>
			<category>YTS Porsche</category>
			<category>Porsche Top-Thema</category>
			<category>motorfacts Features</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 13:56:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Ferdinand Alexander Porsche verstorben</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6376&#38;cHash=8294d00875760f612c42ad8351cbfa3a</link>
			<description>Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG trauert um großen Designer</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>PORSCHE SCENE Newsroom//Nachrichtenzentrale</b>
<b>Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG trauert um großen Designer</b>
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, trauert um Professor Ferdinand Alexander Porsche. Der Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrates der Porsche AG ist am 5. April 2012 in Salzburg im Alter von 76 Jahren verstorben. Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, würdigt die Verdienste von Ferdinand Alexander Porsche um den Sportwagenhersteller: „Wir betrauern den Tod von Ferdinand Alexander Porsche. Als Schöpfer des Porsche 911 hat er in unserem Unternehmen eine Designkultur begründet, die unsere Sportwagen bis heute prägt. Seine Philosophie von gutem Design ist für uns ein Vermächtnis, das wir auch in Zukunft in Ehren halten werden.“
Geboren wurde Ferdinand Alexander Porsche am 11. Dezember 1935 in Stuttgart als ältester Sohn von Dorothea und Ferry Porsche. Bereits seine Kindheit war von Automobilen geprägt, er verbrachte viel Zeit in den Konstruktionsräumen und Entwicklungswerkstätten des Großvaters Ferdinand Porsche. 1943 übersiedelte die Familie zusammen mit dem Unternehmen Porsche nach Österreich, wo er in Zell am See die Schule besuchte. Nach der Rückkehr nach Stuttgart im Jahr 1950 besuchte er die freie Waldorf-Schule. Nach dem Abschluss der Schule immatrikulierte er sich an der renommierten Hochschule für Gestaltung in Ulm.&nbsp;
1958 trat F.A. Porsche, wie er von seinen Mitarbeitern genannt wurde, in das Konstruktionsbüro der damaligen Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG ein. Sein großes gestalterisches Talent stellte er dort schon bald unter Beweis, als er aus Plastilin das erste Modell eines Nachfolgers für die Baureihe 356 modellierte. 1962 übernahm er die Leitung des Porsche-Designstudios und sorgte ein Jahr darauf mit dem Porsche 901 (beziehungsweise 911) für weltweite Furore. Mit dem Porsche 911 schuf F.A. Porsche eine Sportwagen-Ikone, deren ebenso zeitlose wie klassische Form bis heute in der inzwischen siebten Elfer-Generation weiterlebt. Neben den Personenwagen befasste sich F.A. Porsche aber auch mit dem Design der Rennwagen der 1960er Jahre. Zu seinen bekanntesten Entwürfen zählen unter anderem der Formel 1-Rennwagen Typ 804 oder der Porsche 904 Carrera GTS, der heute als einer der schönsten Rennsportwagen überhaupt gilt.
Im Zuge der Umwandlung der Porsche KG in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1971/72 schied Ferdinand Alexander Porsche zusammen mit allen anderen Familienmitgliedern aus dem operativen Geschäft des Unternehmens aus. 1972 gründete er das „Porsche Design Studio“ in Stuttgart, dessen Sitz 1974 nach Zell am See in Österreich verlegt wurde. In den folgenden Jahrzehnten entwarf er zahlreiche klassische Herren-Accessoires wie Uhren, Brillen und Schreibgeräte, die unter der Marke „Porsche Design“ weltweit Bekanntheit erlangten. Parallel dazu gestaltete er mit seinem Team unter der Marke „Design by F. A. Porsche“ eine Vielzahl an Industrieprodukten, Haushaltsgeräten und Gebrauchsgütern für international bekannte Auftraggeber. F.A. Porsche genoss als Designer den Ruf, ein Funktionalist zu sein. Eine strenge und klare Gestaltungslinie ist typisch für alle Produktentwürfe, die bis heute in seinem Design-Studio entstanden sind. „Design muss funktional sein, und die Funktionalität muss visuell in Ästhetik umgesetzt sein, ohne Gags, die erst erklärt werden müssen“, lautete das Credo für seine gestalterische Arbeit. F.A. Porsche: „Ein formal stimmiges Produkt braucht keine Verzierung, es soll durch die reine Form erhöht werden.“ Die Form sollte sich verständlich präsentieren und nicht ablenken vom Produkt und dessen Funktion. „Gutes Design soll ehrlich sein“, lautete seine Überzeugung.
Sowohl für sein Werk als Designer als auch für einzelne Entwürfe wurde Ferdinand Alexander Porsche mit zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen bedacht. So ehrte ihn das „Comité Internationale de Promotion et de Prestige“ im Jahr 1968 für die überragende ästhetische Konzeption des Porsche 911, während ihn das Industrieforum Design Hannover (iF) 1992 zum „Preisträger des Jahres“ wählte. Der österreichische Bundespräsident verlieh ihm 1999 den Professoren-Titel.
Der Porsche AG blieb Ferdinand Alexander Porsche als Gesellschafter und Aufsichtsrat zeitlebens eng verbunden. So begleitete er auch nach seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft das Design der Porsche-Sportwagen über viele Jahrzehnte und gab der Marke immer wieder richtungweisende Impulse. Dies gilt insbesondere auch für die für Porsche schwierige Zeit zu Beginn der 1990er Jahre. Von 1990 bis 1993 wirkte F.A. Porsche als Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens und hatte somit großen Anteil am wirtschaftlichen Turnaround der Porsche AG. Im Jahr 2005 übergab er sein Aufsichtsratsmandat an seinen Sohn Ferdinand Oliver und übernahm den Ehrenvorsitz des Aufsichtsrates.
Ferdinand Alexander Porsche wird im engsten Familienkreis im Familiengrab am Schüttgut in Zell am See beigesetzt. Eine offizielle Trauerfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt in Stuttgart statt.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>motorfacts Top-Thema</category>
			<category>Porsche markenspezifische News</category>
			<category>YTS Porsche</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Manthey-Racing: zwei Klassensiege beim VLN-Auftaktrennen</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6357&#38;cHash=250b756ec398623e42540c381a386bf0</link>
			<description>VLN-Langstreckenmeisterschaft 2012: 59. ADAC-Westfalenfahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012</b>
<b>59. ADAC-Westfalenfahrt</b>
 <b>Manthey-Racing: zwei Klassensiege beim VLN-Auftaktrennen</b>
<b>Verheißungsvoller Saisonstart trotz Abbruch des Rennens durch Nebel</b>
Bei schwierigen Witterungsbedingungen standen nach einem wetterbedingten Abbruch des Rennens zwei Klassensiege auf der Haben-Seite des Rennstalls von Olaf Manthey! Technische Probleme an den zwei eingesetzten Porsche 911 GT3 R versagten Manthey-Racing trotz vorderer Platzierungen in der Anfangsphase den Sprung auf’s Gesamtpodium. Mit Eifel-typischem Wetter wartete Petrus zum VLN-Premierenrennen am vergangenen Samstag rund um die Nürburg auf. Stolze 185 Teilnehmer waren genannt, als pünktlich um 12 Uhr mittags die Hatz durch die Grüne Hölle begann. Die sich dann stetig verschlechternde Witterung spielte jedoch einem Manthey-GT3 besonders in die Karten: Mit einem sensationellen Gesamtplatz drei beendete der mit Christian Menzel und Wolfgang Kohler besetzte Cup-Elfer das Auftaktrennen und notierte damit als bester Manthey-Porsche in der Ergebnisliste! Menzel, der es bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres mit einem Manthey-Elfer auf das Gesamtpodest schaffte, zeigte sich nach dem Rennen rundherum zufrieden: „Mit einem Cup-Porsche auf Platz drei im Gesamtklassement - so etwas macht richtig Laune! Man stelle sich vor, der Rennabbruch wäre eine Runde früher erfolgt, dann hätten Wolfgang und ich sogar ganz oben auf dem Treppchen gestanden!“ In der Startphase kam es zunächst zu einem packenden Porsche-Dreikampf an der Spitze des Feldes, mittendrin die beiden Manthey-Porsche von Oliver Kainz, Marco Holzer und Richard Lietz sowie Jochen Krumbach und Romain Dumas. Antriebswellenprobleme hinten links führten jedoch nach den ersten Stints zu unplanmäßig langen Boxenstopps. Die um eine Stunde und fünfzehn Minuten durch den Abbruch verkürzte Renndistanz stoppte anschließend den Vormarsch der beiden Fahrzeuge. Während der Wochenspiegel-GT3 R noch den Sprung in die Top 10 schaffte, blieb dem sogenannten Nadelstreifen-Porsche Platz 12. Strahlende Gesichter kennzeichneten das Trio des Wochenspiegel-Porsches in der SP7, der wie in den Vorjahren von Manthey-Racing vorbereitet und eingesetzt wird. Georg Weiss, Michael Jacobs und Doppelstarter Oliver Kainz freuten sich über den vierten Gesamtrang und den damit einhergehenden Klassensieg! „In diesem nochmals stärker gewordenen Umfeld von Werksteams und Werksfahrern als rennverrückte Amateure knapp am Gesamtpodium vorbei zu schrammen, ist für uns drei eine fabelhafte Leistung“, hielt Jacobs fest. Weiss konnte zahlreiche Gratulationen für die 2012er Rennpremiere seiner Wochenspiegel-Elfer entgegennehmen: „Zwei Mal die Logos des Wochenspiegels unter den schnellsten neun Fahrzeuge zu sehen, ist schon etwas Außergewöhnliches! Ich freue mich bereits sehr auf die kommenden Veranstaltungen auf meiner Lieblingsstrecke!“ Einen tollen Einstand feierten Frank Kräling, Marc Gindorf und Marco Schelp! Ihr brandneuer Porsche 911 GT3 Cup erlebte seine Premiere mit dem Langstreckenlauf am Samstag. „Erster Einsatz und gleich ein Platz in den Top 10 als auch auf dem Klassenpodium – ein Einstand nach Maß“, freute sich Kräling. Die Teilnahme kam einem Rollout gleich, da der Wagen vor einer Woche nicht an den Einstellfahrten teilnahm, da noch im Aufbau in Meuspath befindlich. „Was soll ich sagen, ein tolles Auto, von Manthey toll vorbereitet und in der Cup-Klasse nur von den MR-Teamkameraden geschlagen“, fasste Gindorf sein erstes Rennen nach mehrmonatiger Rennpause treffend zusammen. Das Rennen auf bereits feuchter Piste wurde aufgrund von aufziehendem Nebel rund um die Nürburgring Nordschleife um genau 14:43 Uhr mit der roten Flagge abgebrochen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs waren mehr als 160 Minuten absolviert, so dass das Rennen mit voller Punktzahl in die Wertung einging. Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, das 37. DMV-Rennen, findet am 14. April statt und führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.]]></content:encoded>
			<category>Porsche markenspezifische News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Top Story in PORSCHE SCENE 05/2012: Das Universalgenie</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6375&#38;cHash=1f11fe2caab44945f539c1ce55b47acd</link>
			<description>Das neue 991 Carrera S Cabriolet im exklusiven Fahreindruck</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>PORSCHE SCENE Driving Experience//Fahrerlebnis: das neue 991 Carrera S Cabriolet im exklusiven Fahreindruck</b>
Cabriolets haben in der Sportwagenwelt zuweilen einen schweren Stand. Den offenen Varianten haftet im Vergleich mit ihren Coupé-Geschwistern eine gewisse Unernsthaftigkeit an: Sie sind schwergewichtiger und die zusätzliche Masse ist zu allem Überfluss auch noch weit oben angeordnet. Trotz umfangreicher Verstärkungen verliert die Karosseriestruktur durch die Enthauptung an Stabilität. Die Rollen sind deshalb klar verteilt: Der ambitionierte Sportfahrer wählt das Coupé als präzises Instrument, um auf der Rennstrecke oder der Landstraße sauber durch die Kehren zu zirkeln. Die als übergewichtig und verweichlicht angesehenen Cabriolets taugen in den Augen der “Gusseisernen“ nur zum Flanieren auf dem Boulevard und sind, um es kurz zu sagen, &quot;für Mädchen gemacht“. Amüsanterweise sieht das eine andere Gruppe selbsternannter Hartgesottener umgekehrt. Die Liebhaber britischer Roadster rümpfen kollektiv die Nasen in ihren von Wind und Wetter gegerbten Gesichtern, wenn sie von all den &quot;Warmduschern&quot; sprechen, die sich in ihren kuscheligen Coupé-Kabinen vor den Elementen verstecken und dabei auch noch freiwillig auf das ungefilterte Trompeten der Auspuffanlage verzichten. In beiden Sichtweisen liegt ein Fünkchen Wahrheit, wie Frank Mundus im Praxisversuch wortwörtlich erfuhr.
Kein Zweifel - auch das 991 Cabriolet stellt nicht die richtige Basis für einen Rennwagen dar. Das muss es auch gar nicht sein: Für diesen Einsatzzweck wird Porsche in Kürze die GT3-Varianten nachreichen. Andererseits verpasst man im geschlossenen Auto tatsächlich viel von dem, was man ohne Dach erlebt: die Sonne im Cockpit, die Temperaturänderung, wenn die Straße auf einmal von einer sonnenbeschienenen Wiesenlandschaft in ein schattiges Waldstück führt, der Duft eines erntereifen Erdbeerfeldes, der sonst von der Klimaanlage weggefiltert würde und – jawohl! – das Trompeten der Auspuffrohre. Bisher hat man(n) sich die Vorzüge eines offenen Wagens mit mehr oder weniger schwerwiegenden Nachteilen erkaufen müssen, auch wenn diese bei einem Porsche nie so gravierend ausfielen wie bei manchen der erwähnten Engländer, die ein zugiges Zelt als &quot;Wetterschutz&quot; aufwiesen. Schon beim 911 SC Cabriolet, dem ersten komplett offenen Elfer, der vor drei Jahrzehnten auf dem Genfer Salon präsentiert worden ist, ließ sich das Stoffdach elektrisch öffnen und wieder verschließen. Eine gegen Kratzer empfindliche Kunststoff-Heckscheibe und ein höheres Geräuschniveau musste der Käufer in Kauf nehmen, denn des Elfers Kapuze war nur teilweise mit einer schalldämmenden Innenverkleidung versehen. Ab der Baureihe 996 konnte dem Fahrer auch das Aufspannen der Stoffpersenning erspart werden, das Dach faltete sich seither unter einem festen Deckel zusammen. Mit dem Facelift der Baureihe 996 erfolgte der Ersatz des Kunststoff-Heckfensters durch ein gläsernes Pendant.
Der offensichtlich nächste Schritt wäre nun ein faltbares Hardtop gewesen, wie Mercedes es bei seinen SL-Modellen verwendet. Allerdings hätte eine solche Konstruktion eine ganze Reihe - nicht zuletzt optischer - Nachteile mit sich gebracht. Porsche griff daher tiefer in die Trickkiste und baldowerte eine unerhört raffinierte Lösung aus: Unter der Stoffhülle des Carrera-Verdecks verstecken sich drei Platten aus Magnesium, die als Flächenspriegel bezeichnet werden und die aneinander anschließend die Silhouette vorgeben. Weil die Dachhaut bei geschlossenem Verdeck auf der ganzen Länge über diese dreigeteilte Schale gespannt ist, kann das Textilverdeck nicht flattern. Beim Öffnen legen sich die Platten parallel aufeinander, während sich der Stoff Z-förmig faltet. Die nicht mit der Außenhülle verbundenen, festen Teile können wesentlich kompakter verstaut werden, als wenn die Teilstücke jeweils Rücken an Rücken abgelegt würden. Mithilfe der Formprofile konnte die Silhouette des Coupés beim Cabriolet exakt repliziert werden – ein Novum. Wölbungen und Unebenheiten, wie man sie von Stoffverdecken bisher kannte, verschwanden vollkommen, sodass der Cw-Wert mit 0,30 nur um 0,1 Punkte über dem des Coupés lag. Ganz gleich, ob das Dach nun offen oder geschlossen ist, fallen die Türen mit dem typischen Klacken leicht ins Schloss. Beinahe möchte man davon sprechen, dass sie zuschnappen.
Sie haben es längst bemerkt: Wir sind angekommen – im brandaktuellen 911 Cabriolet der Baureihe 991! Im Innenraum sind eine tadellose Verarbeitung und hohe Qualitätsanmutung zu notieren, was allerdings teilweise der üppigen Ausstattung der bereitgestellten Testwagen geschuldet sein dürfte. In einem Basismodell ohne Komplett-Lederausstattung mag es etwas spartanischer aussehen. Trotzdem wird auch in diesen Fahrzeugen kein Anhaltspunkt mehr dafür zu finden sein, dass Produkten des gleichen Herstellers schon einmal ein sparsames Ambiente vorgeworfen worden ist.
<b>Lesen Sie den vollständigen Fahrbericht&nbsp;in PORSCHE SCENE 05/2012 – ab 13. April&nbsp;im Zeitschriftenhandel!</b>]]></content:encoded>
			<category>motorfacts Top-Thema</category>
			<category>Porsche 997</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 21:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>PORSCHE SCENE Webspecials</title>
			<link>http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5506&#38;cHash=5ee42ecd2dff928e2268554f5ef94f99</link>
			<description>Anclicken und sieben aktuelle Linklisten checken!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva"><b>PORSCHE SCENE Webspecials: Anclicken, Linklisten checken!</b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva; min-height: 19.0px"></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Geneva">Sie steigen gern tiefer in die Materie ein? Dann laden wir Sie herzlich ein, sich durch unsere PORSCHE SCENE Webspecials zu clicken! In der Linkliste weiter unten finden Sie die aktuellen Themenangebote von Le Mans bis Nürburgring-Nordschleife, von Transaxle bis Elfer-Klassiker. Wählen Sie ganz einfach Ihr Interessensgebiet aus, und verweilen Sie in Stories, Bildern und verwandten Beiträgen – wir wünschen viel Vergrügen!</p>
]]></content:encoded>
			<category>Porsche Treffen (Clubscene Event)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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