Fahrkultur: RUHR CLASSICS 2011

Ruhr Classics 2011

Brauner Zucker: Porsche 911 am Start

Ruhr Classics 2011

In the Army now: Willys Jeep samt Besatzung

Ruhr Classics 2011

Spread your wings: Isdera imperator am Ziel

Ruhr Classics 2011

Doppel-D: Det Müller und Organisator Dirk Krühler (rechts)

Ruhr Classics 2011

Public Point am Centro Oberhausen, Fotos: Dieter Debo

Es ist ja so eine Sache, Oldie-Veranstaltungen und Ausfahrten sprießen wie Pilze aus dem Boden. Da fällt die Auswahl schwer. Im Ruhrgebiet hat sich seit letztem Jahr jedoch eine Veranstaltung etabliert, bei der man schon fast nicht mehr von einem Geheimtipp sprechen kann: Die RUHR CLASSICS.

Viele neue Gesichter bei den 2. RUHR CLASSICS

Die Zweitauflage konnte ihr Teilnehmerfeld aus dem Vorjahr deutlich erhöhen, da sich neben den Wiederholungstätern zahlreiche Novizen ins Starterfeld meldeten. Insgesamt machten sich die rund 70 Teilnehmer mit Autos aus der Zeit von 1949 - 1989 auf den Weg. Auch mit dabei: TV-Autokäufer Det Müller auf einem Opel Admiral und Michael Kessler (alias Klausi aus “Manta Manta“) auf einem Manta.

Bunter Fahrzeugmix aus Manta, Capri oder Isdera

Die Strecke zog sich vier Tage lang auf mehreren Etappen durch das Ruhrgebiet. Von Brot- und Butter-Autos wie Opel Kadett oder Ford Capri über Mercedes-Pagode und potenten Elfern, von einem originalgetreuem Willys Jeep inklusive Fahrerteam in Uniform bis hin zu Exoten wie einem Isdera Imperator zeigte sich wieder ein knallbunter, spannender Mix. Und egal, welchen fahrbaren Untersatz die Oldie-Meute fuhr – es war eine Riesengaudi für alle Beteiligten. Neben den Aufgaben der rund zwanzig Stationen - die so genannten Checkpoints, wo Sicherheit und Geschick hinter dem Steuer sowie Köpfchen und Teamwork von Fahrer und Beifahrer erwartet wurden – gab’s auch gesellige Abendstunden in den Hotels. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen und warf – bis auf ein paar halbherzige Drohungen am Sonntag – nur oldiegemäßen Sonnenschein auf den Pott.

Alleen, Glaselefanten und Schicht im Schacht

Die Route führte die Teilnehmer auf eine facettenreichte Tour zwischen Industriekultur und Naherholung. Alle Stationen hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Nur Zeche Zollverein, Bochumer Bergbaumuseum oder Maximilianpark Hamm (mit seinem bekannten Glaselefanten) seien hier erwähnt. An solchen Orten mussten einige kniffelige Fragen beantwortet werden, zugleich bot sich aber auch die Gelegenheit, sich einmal treiben zu lassen oder einen Kaffee trinken zu gehen. Viele, die das Ruhrgebiet nur aus dem Fernsehen oder als Klischee kannten, waren überrascht, wie grün doch der Pott mittlerweile geworden ist. Das konnte auch auf einigen traumhaften Alleestraßen am eigenen Leib erfahren werden.

So viel ist sicher: Die 3. RUHR CLASSICS kommen 2012!

So endeten die 2. RUHR CLASSICS – nach einer kurzen, aber recht erfrischenden Dusche von oben – mit der Siegerehrung im Revuepalast auf dem Gelände der Zeche Ewald in Herten. Gesamtsieger wurden Jürgen Wirth und Thomas Bauch auf einem 69er Opel Olympia Coupé. “Das Auto gehört einfach in den Pott“, sagt Bauch. Das gilt auch für die RUHR CLASSICS – die nach ersten Aussagen der Veranstalter auch 2012 wieder im Mai stattfinden werden.

Hier findet Ihr eine große RUHR-CLASSICS-Bildergalerie!

Von: Peter Löschinger

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