PORSCHE SCENE Eventtipp: "3. Ruhr Classics" 2012

Bestplatziertes Porsche-Team: Die Schwieberdinger Michael und Petra Trefz landeten auf Rang sieben – und sorgten nebenbei für launige Unterhaltung

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Die aktuelle Modellpalette der Untertürkheimer stand Spalier: Zwischenstopp bei Mercedes-Benz Ostendorf in Hamm – es geht (bewusst) markenoffen zu

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(Keine) Alte(n) Achtundsechziger: Klaus Wildraut und Gattin Inge nahmen mit Startnummer 68 teil – wir portraitierten die Dinslakener in PORSCHE SCENE 12/2010

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Kariert akquiriert: David Stoffele (am Volant) und Nina van Gelderen führten die Baureihe 964 in die Welt der "Ruhr Classics" ein – weitere werden ihrem Beispiel folgen

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Die Ruhr-Region aus einer neuen, vielleicht auch unbekannten Perspektive kennengelernt: Ein Hauch von Nordschleife umgibt zwei Generationen des Porsche 911

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Clubscene Event // Messen, Clubtreffen, Veranstaltungen

Quell der Freude: Vom Ursprung bis zur Mündung – die dritten "Ruhr Classics" sind Geschichte!

Das "Ruhrgebiet" ist ein (ehemaliger) Industriestandort, der sich im Wandel befindet – in welche Richtung auch immer. Der eigentliche Namensgeber – sprich: die Ruhr – stand bei der dritten "Ruhr Classics" im Vordergrund. 71 Teilnehmer erkundeten mit klassischen Automobilen der Baujahre 1949 bis 1992 die Metropolregion Rhein-Ruhr – und zwar von der Quelle bis zur Mündung!

Am 17. Mai, einem Donnerstag, lief das abwechslungsreiche Programm in der Düsseldorfer Classic Remise an. Unter prominenter Beteiligung senkte sich die Clubscene Event // Messen, Clubtreffen, Veranstaltungen Startflagge. Automobil- und Motorsport-Enthusiast Norbert Heisterkamp (“Alles Atze“, “Crazy Race III“) im Opel Admiral sowie Schauspieler-Kollege Ralf Richter (“Das Boot“, “Bang Boom Bang“) und Christian Kahrmann ("Bang Boom Bang“) mischten sich unter die Aktiven, die die Metropolregion Rhein-Ruhr vier Tage lang unter vielleicht auch unbekannten Aspekten zu sehen bekommen würden. Bei strahlendem Sonnenschein führte sie die Route zunächst durch das Bergische Land in Richtung Gummersbach.

Am Freitag erwartete die Teilnehmer die erste schwierige Aufgabe. Denn natürlich galt es auch bei dieser Rallye, möglichst viele Punkte zu sammeln, um Etappen- und am Ende vielleicht sogar Gesamtsieger zu werden! Nach der Mittagspause in der Ruhrquellenhütte im Sauerland bat die Fahrtleitung sämtliche Teams zu einer Wasserverköstigung. Das Rätsel bestand darin, herauszuschmecken, ob es sich um natürliches Quellwasser oder gekauftes, stilles Mineralwasser handelte. Immerhin 70 Prozent der Aktiven wusste die richtige Antwort. Die Berg- und Talfahrt durch das Sauerland meisterten die Fahrzeuge in grandioser Manier – ein Indiz für die Qualität des eingesetzten Materials. Die Etappe endete mit einer Präsentation des Hagener Profis Christian Petzoldt, der den interessierten Rallye-Teilnehmern Tipps und Tricks in Sachen Lack- und Lederpflege gab – nicht unwichtig für die Besitzer edler Old- oder Youngtimer.

Von Westfalen ausgehend, brach das Feld am Samstag in Richtung Ruhrtalfähre nach Witten auf. Ohne Autos ging es von dort aus an das andere Ufer des Flusses. Eine weitere Prüfung stand bevor. Ähnlich dem Spiel "Activity" mussten die Teams Begriffe zeichnen und erraten. Gegen Mittag erreichte die Gruppe einen “Public Point“ bei Mercedes-Benz Ostendorf in Hamm. Die aktuellen Mercedes-Modelle standen Spalier, um 71 wunderschöne Preziosen auf dem roten Teppich zu empfangen. Der Tag endete für die Rallye-Piloten im Seehof zu Haltern am See.

Nach den ersten Kilometern der finalen Etappe am Sonntag wartete auch schon die nächste Hürde. Einen Autoreifen durch zwei Pylonen zu rollen, schien auf den ersten Blick nicht schwer zu sein, erwies sich jedoch als anspruchsvoll und verlangte Fingerspitzengefühl. Danach ging es weiter in Richtung Herten. Am Ende dieser Schlussetappe sollten die Finalisten auf dem Gelände der Zeche Ewald, dem Schauplatz der Youngtimer Vestivals, unter großem Jubel empfangen werden. Bevor das Gesamtergebnis feststand, musste noch eine allerletzte Prüfung abgelegt werden.

Abschließend erfolgte im benachbarten RevuePalast Ruhr die Ehrung der Sieger und Platzierten. Auch wenn es bei einer touristisch geprägten Wettfahrt naturgemäß um das Dabeisein und das Miteinander geht, konnten die Erfolgreichsten dennoch bei ihren Namen genannt werden: Güren Stakelbeck und Beifahrer Robert Wiehofski im Jaguar XJ aus dem Jahr 1979 sicherten sich mit 1. 462 Punkten den ersten Platz der "Ruhr Classics" 2012, sie nahmen den Glaspokal mit zu sich nach Hiddenhausen. Beste Vertreter der wie immer zahlreich aufgefahrenen Porsche-Fraktion: die Schwieberdinger Michael und Petra Trefz auf Rang sieben.

"3. Ruhr Classics" 2012: auch in PORSCHE SCENE 08/2012 – ab Freitag, den 13. Juli für Sie im Zeitschriftenhandel!

Von: Katherina Hütter; Fotos: Dieter Debo, Arno R. Welke

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