Midnight at the races

Lange Nacht der Porsche-Freunde

Lange Nacht der Porsche-Freunde

Lange Nacht der Porsche-Freunde

Lange Nacht der Porsche-Freunde

Lange Nacht der Porsche-Freunde

Porsche gegen Zweirad – die Neuauflage des legendären "Werner"-Duells aus den achtziger Jahren war schon einmal Thema bei uns. In Ausgabe 03/2008 berichteten wir über ein unkonventionelles Saisonfinale der Porsche-Freunde auf dem Flugplatz Meinerzhagen. Eine Schar jugendlicher Roller-Fahrer hatte zum Beschleunigungsduell aufgefordert. Damals unterlag die Zweirad-Abteilung und forderte Revanche. Das Ergebnis: ein Saisonfinale 2008 bei Nacht und herbstlichen Temperaturen. 

Der Eventname verhieß Spannendes: "Lange Nacht der Porsche-Freunde". Vorgesehener Ort der Handlung: der Regionalflugplatz "Schwarze Heide" bei Bottrop-Kirchhellen, am nördlichen Zipfel des Ruhrgebiets gelegen. Die Ideengeber: Dinslaken-Veranstalter Ingo Rübener und Dieter Weiß, in der virtuellen Welt besser unter dem Nickname "Didier LeBlanc" bekannt. Das Strickmuster: jugendliche Roller-Fahrer im Beschleunigungsduell mit gestandenen Porschisti, das Ganze stimmungsvoll bei Flutlicht in Szene gesetzt. Der Termin: Samstag, 20. September 2008, ab 21.00 Uhr abends. Ein Massenansturm war abzusehen. Denn Dinslaken und seine Trabrennbahn liegen nur einen Steinwurf weit entfernt. Die Resonanz auf den "Internationalen Club Day der Porsche Freunde Rhein Wesel e.V." wies auf das Besucher- und Teilnehmerpotenzial hin.

Am 1. Mai 2008 – bei der siebten Auflage – kamen 2.325 Porsche und 4.000 Zuschauer, was wieder einmal Rekord bedeutete. Die "Lange Nacht der Porsche-Freunde" wollten 2.000 Zaungäste und 500 Fahrzeugbesitzer miterleben, was die Veranstalter in Staunen versetzte. Sie hatten mit geringerer Teilnahme gerechnet. Dass meist jüngere Semester zu Fuß und in Zweierreihen an den Porsche vorbei auf das nächtliche Flugfeld strömten, konnten Rübener, Weiß und das Helferteam kaum fassen. Schon früh setzte sich die Erkenntnis durch, vom Zuspruch überrannt worden zu sein. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Veranstaltung noch gar nicht angefangen.

Das Gros der Fahrzeuge erreichte das Gelände eine Stunde später als geplant. Dafür gab es Gründe. Die Organisatoren waren selbst verspätet eingelassen worden und mussten versuchen, die verlorene Zeit bei den Aufbauarbeiten wieder aufzuholen. So bildete sich eine lange Porsche-Schlange in der einspurigen Zufahrt. Das Szenario erinnerte an das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Autos im Konvoi, eingerahmt von Fußgängern in Scharen. Das wiederum entsprach der Vision einer Nacht unter Sportwagen-Freunden. Für das "Public Race" über die Vierteilmeilen-Distanz konnte sich jeder einschreiben, der denn wollte. Nach Fahrerlizenzen, wie sie der DMSB ausgibt (Deutscher Motorsportbund e.V. mit Sitz in Frankfurt, Red.), wurde nicht gefragt. Den Kreis der Aktiven hätte diese Hürde eingeschränkt.

Dennoch fand sich ein höchst überschaubares Häuflein Porsche-Besitzer, die mitfahren wollten. Ingo Rübener behalf sich mit einer markenoffenen Klasse, in der vom Quad über Motorräder bis hin zu BMW, Mercedes-Benz, Opel und VW alles zugelassen war, was Räder hatte. Mögliches Motto, vom "Internationalen Club Day" in Dinslaken übernommen: "We Porsche-friends invite you all!". Frei übersetzt: "Wir Porsche-Freunde heißen Euch alle, aber auch wirklich alle, willkommen!" Diese Philosophie ist lobenswert und vom Event-Moderator Volker Küster inzwischen in einer CD besungen worden.

Von: Carsten Krome

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