Nach Nebel kam die Eifel-Sonne

OGP 2009

OGP 2009

Fotos: Carsten Krome, Peter Löschinger

Zum "37. AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2009" auf dem Nürburgring kamen laut Veranstalter 62.000 Zuschauer. Im Mittelpunkt standen nicht nur das Revival der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (kurz DRM, Nachberichte und Analysen in Ausgabe 11/2009) und die Rückkehr der Gruppe C in die Eifel. Auch Privatfahrzeuge - Porsche nota bene - fanden sich in einem wie gewohnt großzügigen Markenbereich ein.

Die Veranstaltung hatte am Freitag noch bei strahlendem Sonnenschein begonnen und ex-DTM-Pilot Klaus Ludwig konnte zum Beispiel den Lauf zur Youngtimer Trophy auf der Nordschleife zusammen mit seinem Teamkollegen Chris Stahl auf Porsche 934/5 für sich entscheiden. Auch der Abbruch des am Nachmittag gestarteten Langstreckenrennens Marathon 500 war nicht dem Wetter geschuldet, sondern lag an einer Ölspur auf der Strecke.

Am Samstagmorgen umhüllte so dichter Nebel den Nürburgring, dass sämtliche Läufe bis zum Mittag ausfallen mussten. Dies hatte zur Folge, dass die Fahrer etlicher Rennen ohne Training auf die Strecke gehen mussten. Nachdem sich das Wetter gebessert hatte, entschädigten die folgenden Rennen jedoch die Zuschauer für die Ausfälle des Samstagvormittags. Am Nachmittag und am Sonntag (der wieder einen weitgehend planmäßigen Ablauf zuließ) sorgten insbesondere der Orwell SuperSportsCup mit seinen donnernden CanAm-Boliden und das anschließende Gruppe-C-Rennen für erstklassige Motorsport-Unterhaltung. Besonderes Highlight hier: Der Sauber-Mercedes C9 von 1989, der an selber Stelle vor zwanzig Jahren gewinnen konnte.

Auch das “Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft“ darf nicht unerwähnt bleiben. Bei diesem Wettbewerb kämpften in der “kleinen“ Division 2 (bis zwei Liter Hubraum) zum Beispiel Ford Escort RS mit BMW 02, während in der Divison 1 die vorderen Plätze von den Porsche 935 Piloten unter sich ausgemacht wurden.

Als Dreingabe für die Zuschauer veranstaltete Opel eine Parade automobiler Meilensteine der Marke aus Rüsselsheim, die z.B. einen Nachbau des Vorkriegs-Prototypen "Strolch“ umfasste, aber auch Rallye-Klassiker wie den Ascona 400.

Die größte Veranstaltung des historischen Motorsports konnte die Besucherzahl des Vorjahres wegen des am Samstag vorherrschenden Nebels zwar nicht ganz erreichen, jedoch lag der Wert nach Auskunft des AvD, der den Oldtimer-Grand-Prix traditionell ausrichtet, mit 62.000 Besuchern nur knapp unter der Vorjahresmarke.


Alle Bilder zum Event in unserer Fotogalerie - viel Spaß!

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