15.3.2008: Sieg in Sebring

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Fotos: Porsche AG

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(15.03.2008) Genau 20 Jahre nach dem letzten Porsche-Sieg bei den 12 Stunden von Sebring hat der Zuffenhausener Sportwagenhersteller seine Erfolgsgeschichte beim legendären Sportwagenklassiker in Florida mit einem sensationellen Doppelsieg fortgeschrieben: Mit dem 476 PS starken RS Spyder holten Timo Bernhard (Dittweiler), Romain Dumas (Frankreich) und Emmanuel Collard (Frankreich) in einem aufregenden und bis zur letzten Runde spannenden Rennen den 18. Gesamtsieg für Porsche in Sebring und starteten damit optimal in die American Le Mans Series 2008. Den Porsche-Triumph komplettierten Butch Leitzinger (USA), Marino Franchitti (Großbritannien) und Andy Lally (USA) mit dem zweiten Platz.„Dieser Sieg hat uns in unserer Sammlung der großartigen Erfolge mit dem RS Spyder noch gefehlt“, sagte Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. „Möglich war dieser Erfolg nur, weil alle im Team Penske Racing zwölf Stunden lang keinen einzigen Fehler gemacht haben.“

Für den letzten Gesamtsieg von Porsche beim ältesten Sportwagenrennen der USA hatten 1988 Hans-Joachim Stuck und Klaus Ludwig in einem Porsche 962 gesorgt. Mit nun 18 Gesamtsiegen und 65 Klassensiegen in Sebring baute Porsche seine Position als erfolgreichster Hersteller weiter aus.

Die 56. Auflage der 12 Stunden von Sebring war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte dieses Klassikers waren die drei erstplatzierten Autos in einer Runde. Die 150.000 Zuschauer rund um den Flugplatzkurs im Herzen Floridas erlebten packende Positionskämpfe mit zahlreichen Führungswechseln – und eine überzeugende Vorstellung der Porsche RS Spyder. Dank einer konstanten Leistung über die gesamte Renndistanz und der klar besseren Rennstrategie setzten sich die in Weissach entwickelten und gebauten Sportprototypen auch gegen die nahezu 300 PS stärkeren Audi und Peugeot durch. Im Training glänzten die mit einem um rund 40 Prozent besseren Leistungsgewicht ausgestatteten LMP1-Boliden noch mit den schnellsten Rundenzeiten. Doch im Rennen gaben Kontinuität und Teamwork den Ausschlag für Porsche.

Neben Penske Racing, das den siegreichen RS Spyder mit der Startnummer 7 einsetzt, startete auch Dyson Racing erfolgreich in die neue Saison: Das Porsche-Kundenteam sicherte sich nicht nur den zweiten Gesamtplatz und damit sein bisher bestes Ergebnis bei den 12 Stunden von Sebring, sondern brachte das Schwesterauto mit Chris Dyson (USA) und Guy Smith (Großbritannien) auch noch auf dem dritten Platz der Klasse LMP2 ins Ziel und krönte damit seine starke Teamleistung.„Das war eine sehr gute Vorstellung von Dyson Racing, über die ich mich ganz besonders freue“, lobte Hartmut Kristen. „Damit hat sich das Team eine sehr gute Ausgangsposition im Kampf um die Teamwertung gesichert.“

Für die Sieger ist der Erfolg bei den 12 Stunden von Sebring einer der größten Triumphe ihrer Karriere. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir die deutlich schnelleren LMP1-Autos geschlagen haben“, strahlte Timo Bernhard, der zusammen mit seinen Kollegen mit einem Feuerwerk und einem Konfettiregen auf dem Siegerpodium gefeiert wurde. „Dieser Erfolg lässt sich jedoch einfach erklären: Wir haben von allen Teams die wenigsten Fehler gemacht und wir waren die beständigsten Fahrer.“

Von: GO

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