Inside-Story im März 2012: Scharfes S

1992er Porsche 911 (964) turbo S, Foto: Carsten Krome

1992er Porsche 911 (964) turbo S, Foto: Carsten Krome

1992er Porsche 911 (964) turbo S, Foto: Carsten Krome

1992er Porsche 911 (964) turbo S, Foto: Carsten Krome

1993er Porsche 911 (964) turbo S LM-GT

1993er Porsche 911 (964) turbo S LM-GT

1993er Porsche 911 (964) turbo S LM-GT

1993er Porsche 911 (964) turbo S LM-GT

1992er Porsche 911 (964) turbo S

1992er Porsche 911 (964) turbo S

Archetypen | Zeitzeichen aus Zuffenhausen: 1992er Porsche 911 (964) turbo S

Aus erster Hand informiert - das möchten alle sein, die sich für das Thema Porsche begeistern. Zuviel ist nach dem "Stille-Post-Prinzip" verbreitet und mit der Zeit – zum Halbwissen verfestigt – hängen geblieben. Auch den 1992 präsentierten 911 turbo S der Baureihe 964 umranken Mysterien. Während seine – limitierte – Auflagenzahl ausnahmsweise unstrittig ist, wird die Leistungsversion des letzten Serien-Einzelladers mit Luftkühlung innerhalb des Porsche-Werks Zuffenhausen zwei verschiedenen Fachbereichen zugeordnet. War die Abteilung Kundensport oder Porsche Exclusive, jener vor etwas mehr als einem Vierteljahrhundert gegründete Unternehmenszweig. für die Umsetzung zuständig? Wir gingen den Dingen auf den Grund, besuchten das Historische Archiv innerhalb des neuen Porsche Museums am Porscheplatz 1 und sichteten die erforderlichen Unterlagen. Heute können wir – mit dem 20. Geburtstag des 911 turbo S unmittelbar vor Augen – die damals veröffentlichten Original-Texte einschließlich der mit ihnen verknüpften Zeitachse und aller verwandten Derivate in zwei nachfolgenden Beiträgen vorlegen. Wir wünschen viel Vergnügen!

5. bis 15. März 1992, 62. Genfer Automobilsalon (62e Salon International de l˚Auto + Accessoires): Vorstellung der Studie "Porsche 911 turbo Leichtbau"

Unter der Bezeichnung "Porsche 911 turbo Leichtbau" präsentierte die Stuttgarter Dr. Ing. h. c. F. Porsche Aktiengesellschaft anlässlich des 62. Genfer Automobilsalons vom 5. bis 15. März 1992 eine Sportwagenstudie, den "Porsche 911 turbo Leichtbau". Bei der Entwicklung des Fahrzeugs standen drei Forderungen im Mittelpunkt: weniger Gewicht, mehr Leistung und ein kompromisslos sportliches Fahrwerk. Das Ergebnis: ein Sportwagen, der das Potenzial des bereits extrem leistungsfähigen Serienmodells, des 911 turbo II 3,3, nochmals deutlich übertraf.

Durch umfangreiche Abstimmungsarbeiten am Serienmotor mit 3,3 Litern Hubraum: Leistungszuwachs um fast 20 Prozent

Beim Sechszylinder-Boxermotor des "Porsche 911 turbo Leichtbau" standen 279 kW (380 PS) bei 6.000/min zur Verfügung. Das maximale Drehmoment betrug 490 Newtonmeter bei 5.000/min. Mit diesen Leistungswerten beschleunigte das Fahrzeug in 4,66 Sekunden von null auf 100 km/h. Hierbei spielte nicht nur die Motorleistung, sondern auch das günstige Leistungsgewicht von 4,6 kg/kW (3,4 kg/PS) eine entscheidende Rolle. Jürgen Barth und Gustav Büsing fassten in ihrem Standardwerk "Das große Buch der Porsche-Typen" (erweiterte Ausgabe 2010, erschienen im Motorbuch Verlag, Seite 328) die Maßnahmen zur Leistungssteigerung wie folgt zusammen (Original-Auszug): "Für den Kraftzuwachs verantwortlich sind unter anderem ein um 0,1 bar höherer Ladedruck, feinbearbeitete Ansaugwege, Nockenwellen mit geänderten Steuerzeiten sowie eine neu abgestimmte Zündelektronik und Einspritzanlage."

Erwarten Sie die vollständige Modellhistorie in PORSCHE SCENE 03/2012 – ab dem 10. Februar 2012 im Zeitschriftenhandel!

Von: Carsten Krome | Fotos: Historisches Archiv Porsche AG, Carsten Krome

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