ALMS 2006: Siege in Serie, Evolution

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Fotos: Porsche AG

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(31.10.2006) Totaler Triumph für den Porsche RS Spyder in seiner ersten vollen Saison in der American Le Mans Series: Mit dem in Weissach entwickelten Sportprototyp gewann Porsche 2006 in der Klasse LMP2 die Herstellerwertungen für Chassis und Motor, Penske Motorsports entschied die Teamwertung für sich und Sascha Maassen (Belgien) und Lucas Luhr (Monaco) holten gemeinsam den Fahrertitel.

Sein enormes Potenzial stellte der RS Spyder schon bei seinem Renndebüt im Oktober 2005 unter Beweis: Sascha Maassen (Belgien) holte beim Saisonfinale in Laguna Seca nicht nur die Pole Position in der Klasse LMP2, sondern feierte zusammen mit Lucas Luhr (Monaco) auch den Klassensieg. Ein Einstand nach Maß.

Auch beim Start in die neue Saison glänzte der RS Spyder auf dem Flugplatzkurs von Sebring mit Lucas Luhr am Steuer mit der Pole Position in seiner Klasse, ebenso wie auf dem neuen Stadtkurs von Houston, wo Romain Dumas (Frankreich) Schnellster im Qualifying war.

Einen historischen Doppelsieg feierte der RS Spyder in Mid-Ohio. Vom letzten Startplatz steuerten Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas den 480 PS starken Achtzylinder-Boliden mit einer tollen Aufholjagd zum ersten Gesamtsieg für Porsche in der American Le Mans Series. Sascha Maassen, der seinen RS Spyder auf die Gesamt-Pole gestellt hatte, wurde zusammen mit Lucas Luhr Zweiter. Die starke Vorstellung des RS Spyder unterstrich auch die von Lucas Luhr gefahrene schnellste Rennrunde.

Mit diesem Doppelschlag sorgte Porsche bereits beim vierten Renneinsatz seines neuen RS Spyder für ein Novum in der Geschichte der American Le Mans Series: Noch nie zuvor ist es zwei Sportprototypen der Klasse LMP2 gelungen, nicht nur die Konkurrenten ihrer Klasse, sondern auch die reglementsbedingt leistungsstärkeren LMP1-Boliden hinter sich zu lassen.

In Lime Rock startete Romain Dumas mit seinem RS Spyder erneut von der Gesamt-Pole und gewann zusammen mit Timo Bernhard vor Sascha Maassen und Lucas Luhr, die sich in Salt Lake City den Klassensieg holten. In der Mormonenstadt war Lucas Luhr der Trainingsschnellste der Klasse LMP2, in Portland Romain Dumas. Weitere doppelte Klassensiege für den RS Spyder gab es in Elkhart Lake (Maassen/Bernhard vor Luhr/Dumas) und im kanadischen Mosport (Luhr/Dumas vor Maassen/Bernhard).

Mit einem Doppelsieg beim Petit Le Mans, dem 1000-Meilen-Klassiker in Road Atlanta, sicherte sich Porsche in der Klasse LMP2 vorzeitig den Gewinn der Herstellerwertung für Chassis und Motoren. Das vorletzte Saisonrennen auf dem Traditionskurs gewannen Sascha Maassen, Timo Bernhard und Emmanuel Collard (Frankreich) vor Lucas Luhr, der die Pole Position geholt hatte, sowie Romain Dumas und Mike Rockenfeller (Monaco). Für Sascha Maassen war es bereits sein 26. Sieg in der American Le Mans Series, mit dem er Penske Motorsports vorzeitig die Teamwertung sicherte.

In Laguna Seca schloss sich für den RS Spyder der Kreis: Ein Jahr nach seiner Rennpremiere stellte Sascha Maassen das Kraftpaket aus Weissach auf die Pole Position und wurde zusammen mit Timo Bernhard Zweiter im Rennen. Den Klassensieg sicherten sich Lucas Luhr und Romain Dumas, wodurch Lucas Luhr und Sascha Maassen gemeinsam den Fahrertitel in der Klasse LMP2 gewannen.

Von: GO

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