Top-Story im Dezember: Icke wieder

1992er 964 Porsche Carrera RS "Touringversion" (M002; Bestellcode 964 380)

1992er 964 Porsche Carrera RS "Touringversion" (M002; Bestellcode 964 380)

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1992er 964 Porsche Carrera RS "Touringversion" (M002; Bestellcode 964 380)

1992er 964 Porsche Carrera RS "Touringversion" (M002; Bestellcode 964 380)

Archetypen | Zuffenhausener Zeitzeichen: 1992er 964 Porsche Carrera RS "Touringversion" (M002; Bestellcode 964 380)

Frank Rüdiger, 1969 zur Welt gekommen, ist Steinmetz, Bildhauermeister und ganz besonders Berliner. Seit (O-Ton) "jefühlten vier Jahrzehnten" erlebt er Winterfreuden am Kreuzbergpass in den Dolomiten. Dass dort, rund um das gleichnamige Mehrsterne-Hotel, alljährlich auch eine fahraktive Zusammenkunft für Porsche-Eigner stattfindet, haben wir Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, nicht nur einmal in Vor- und Nachberichten erzählt. Auch der ortskundige Stammgast von der Spree ist längst mit von der Partie, obwohl er die Region ursprünglich nicht zur Sommerzeit ansteuerte. Am Kreuzbergpass trifft sich die Porsche-Gemeinde aber stets im Juni. Die zwangsläufige Neuorientierung ist auf eine Verkettung glücklicher Fügungen zurückzuführen. Sie alle hängen mit einem der seltenen 964 Carrera RS in "Touring"-Version zusammen, mit dem er seit 1999 regelmäßig zwischen Berlin-Kreuzberg und Südtirol verkehrt - beim ersten Mal noch auf geschlossener Schneedecke.

Eine gewisses Maß an Unbefangenheit gehört dazu, um mit einem frisch erworbenen 964 Carrera RS in "Touring"-Version gleich nach Südtirol aufzubrechen, um am Kreuzbergpass dem Wintersport zu frönen. Denkt man. Doch Frank Rüdiger, damals 30-jährig, vertraute auf seine Erfahrung mit "drehfreudigen" Sportgeräten. Er war auf Schaltkarts mit jeweils 125 ccm Hubraum aktiv gewesen – und im Umgang mit ausschwenkenden Hinterachsen eher unerschrocken.   Als ihm im Januar 1999 der Umstieg vom VW Golf VR6 Synchro in den heckgetriebenen 911er gelang, stand für ihn außer Frage, die erste ausgiebige Fahrt mit einem Winterurlaub in Südtirol zu verbinden! Er legte sich eine – überaus abenteuerlich anmutende - Strategie zurecht: Jeden Tag wollte er zwischen dem Schließen der Skilifte und dem Abendbrot eine halbe Stunde auf leeren, verschneiten Parkplätzen Drifts einstudieren. Am Kreuzbergpass inmitten der Dolomiten angekommen, legte der Steinmetz und Bildhauermeister begeistert los - und ließ sich von einem lauten Gebrüll ablenken, das von einem der umliegenden Balkone ertönte. Sorgte sich jemand um die Einhaltung mitteleuropäischer Sitten und Gebräuche? Frank Rüdiger stellte den Motor ab, lauschte – und sah sich mit einer Aufforderung konfrontiert, die ihm merkwürdig erschien: "Sie da – kommen Sie mal ganz schnell mit mir in den Keller!"

Frank, nicht unbedingt von der Statur eines Ralf Möller, kam der Einladung nach - und atmete bald auf: Der Brüller von Balkon erwies sich als Besitzer eines 993 2S mit vierstelliger Laufleistung. Hinter der Darbietung des Berliner Walzerkönigs hatte der einen akuten Anfall von Tobsucht vermutet, weniger eine Übungseinheit. Die ungleichen Markenkollegen kamen dennoch ins Gespräch, und es stellte sich heraus, dass der Schwager des Einheimischen der Betreiber des Hotels am Kreuzbergpass war - und es nach wie vor ist. Alljährlich führt er eine fahraktive, mehrtägige Veranstaltung für Porsche-Eigner durch, über die wir oft genug berichtet haben. Als Marken-Novize wusste Frank Rüdiger naturgemäß nichts davon. Doch er ließ sich mitreißen und passte das Nutungskonzept seines 911ers den veränderten Gegebenheiten an. Statt im Winter von Gegenanschlag zu Gegenanschlag am Steuerrad zu wirbeln, brach er, nun stets im Juni, zu einer für ihn genussvolleren Variante der Porsche-Alpenfahrten auf. Allmählich brach sich aber auch die Erkenntnis Bahn, welch seltenes Exemplar ihm bei Lundt Auto in Berlin (Zitat) "zujeloofen", sprich: zugelaufen, war. Durchaus zitierfähige Buchautoren künden von 76 Exemplaren des 964 Carrera RS in "Touring"-Version  (M002), und Frank Rüdiger gehört einer dieser oft unterschätzten Exoten.

Das war nur die Einleitung, die komplette Story finden Sie in der Dezember-Printausgabe der PORSCHE SCENE – mit acht Seiten zusätzlichem Umfang noch bis zum 14. Dezember 2011 im Zeitschriftenhandel!

 

Von: Carsten Krome | Fotos: Carsten Krome

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