Top-Story im Dezember: Traditionspflege leicht gemacht

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Urtypen | Luftgekühlte Replikate: Replikat des Porsche 911 S 2,4 "Tour de France" von Gérard Larrousse

Zweifelsohne gehören die leichtgewichtigen Rallye- und Rennversionen der frühen siebziger Jahre zu den Erfolgspionieren in der Evolutionsgeschichte des Porsche 911. Ob 911 ST 2,2 oder 2,3 – die Boliden faszinieren heute, rund vier Jahrzehnte nach ihrer Einführung, genauso, wie der 1970 ins Rennen geschickte 911 S 2,4 "Tour de France". Welches minimale Leergewicht tatsächlich realisierbar war, demonstrierte der auf 2,4 Liter Hubraum gebrachte Wagen mit der Chassisnummer 911 030 949, der 1970 als Unikat entstand und auf der Waage mit 789 Kilogramm einen einsamen Rekord aufstellte. Erst 1977 stellte ihn das "Baby", der 935 turbo mit 1,4 Litern effektivem Hubraum, ein. 1970, dei der Rundfahrt quer durch die "Grande Nation", belegte Werksfahrer Gérard Larrousse mit dem Prototypen den zweiten Platz. Dieses Fahrzeug existiert dem Vernehmen nach nicht mehr, jedoch eine präzise ausgeführte Nachbildung von Heinz Emmerling, über die wir an dieser Stelle berichten.

Die Stückzahlen fast aller Porsche Renn- und Rallye-Fahrzeuge blieben stets gering, was den Marktwert verbliebener und vor allem echter Originalfahrzeuge in astronomische Regionen getrieben hat. Gottlob ist es bei historischen Sportveranstaltungen der Gegenwart gestattet und durchaus Sitte, Replikate berühmter Vertreter der damaligen Epoche einzusetzen, wobei die gültigen FIA-Vorschriften selbstverständlich zu beachten sind. Dieses Reglement kennt und beherzigt auch Heinz Emmerling aus Frankfurt, dessen Wunsch bereits seit frühen Jugendtagen darin bestand, irgendwann einmal selbst genau jenes eine "Tour-de-France"-Fahrzeug zu rekonstruieren. Gesammelte Literatur über das Unikat und sein Know-how aus jahrelanger Erfahrung mit 911-Klassikern halfen ihm, dass aus einem 1970er 911 S 2,2 ein authentisches Duplikat entstehen konnte. Bei deren Schöpfung war die größtmögliche Nähe zum Original oberste Prämisse.

Der Elfer erfuhr dabei einen Neuaufbau von Grund auf: Wie alle Fahrzeuge, die bislang die Emmerling'sche Karosserieschmiede verließen, durchlief auch dieser eine feste, bewährte Restaurations-Reihenfolge, die sich in Stichworten wie folgt liest: Basiskarosserie strippen und entlacken, die nackte Karosserie auf einer Richtbank einrichten, kariöse Stellen heraustrennen und durch neue, noch verfügbare Bleche, (teils auch aus Schrottfahrzeugen) oder durch eigens angefertigte Bleche ersetzen, alles wieder zusammentragen, die Türen einpassen, dann wieder alles auseinander nehmen, die Karosserie grundieren und Hohlraumversiegeln (ein KTL-Tauchbad-Verfahren, wie heute Usus ist, war noch nicht verfügbar, als der 911 S 2,4 "Tour de France" entstand) und danach die Karosse – wie im vorliegenden Fall – in "Sonnengelb" lackieren lassen. Der Zusammenbau erfolgte in umgekehrter Reihenfolge. Abschließend war das Fahrzeug noch mit authentischen Reproduktionen des Dekors zu versehen.

Das war nur die Einleitung, die komplette Story finden Sie in der Dezember-Printausgabe der PORSCHE SCENE – mit acht Seiten zusätzlichem Umfang noch bis zum 14. Dezember 2011 im Zeitschriftenhandel!

 

Von: Text: Andreas Ehm | Fotos: Andreas Ehm, Heinz Emmerling

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