Top-Story im Februar 2012: Licht aus, Spot an!

1969er 911 2,2 E; Aufbau durch PS Automobile GmbH, Lippstadt, zum Replikat des 911 2,3 ST gemäß FIA-Homologation 3025

1969er 911 2,2 E; Aufbau durch PS Automobile GmbH, Lippstadt, zum Replikat des 911 2,3 ST gemäß FIA-Homologation 3025

1969er 911 2,2 E; Aufbau durch PS Automobile GmbH, Lippstadt, zum Replikat des 911 2,3 ST gemäß FIA-Homologation 3025

1969er 911 2,2 E; Aufbau durch PS Automobile GmbH, Lippstadt, zum Replikat des 911 2,3 ST gemäß FIA-Homologation 3025

1969er 911 2,2 E; Aufbau durch PS Automobile GmbH, Lippstadt, zum Replikat des 911 2,3 ST gemäß FIA-Homologation 3025

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1969er 911 2,2 E; Aufbau durch PS Automobile GmbH, Lippstadt, zum Replikat des 911 2,3 ST gemäß FIA-Homologation 3025

1969er 911 2,2 E; Aufbau durch PS Automobile GmbH, Lippstadt, zum Replikat des 911 2,3 ST gemäß FIA-Homologation 3025

Urtypen | luftgekühlte Replikate

Nachfertigung des 911 2,3 ST: veritables Spaßmobil für Rallye, Berg und Rundstrecke

Den passionierten Rallye-Hasen Wilhelm Timmermann aus Niedersachsen und sein weißes 911 Carrera 3,0 Coupé haben wir Ihnen bereits in PORSCHE SCENE 12/2011 detailreich nähergebracht. Wie versprochen, beleuchten wir in der Februar-Ausgabe 2012 nun das klanggewaltigere Sportgerät des 54-jährigen Holzmindeners. Für die "besonderen Zwecke" legte sich der ambitionierte Hobby-Sportfahrer eine Nachfertigung des 911 2,3 ST zu, die die PS Automobile GmbH in Lippstadt nach den Vorgaben der FIA-Homologation 3025 realisierte. Zu Beginn der siebziger Jahre, der Glanz- und Blütezeit des 911 2,3 ST, war dies die sportrechtliche Grundlage jedweder technischen Spezifikation. Der blutorange Bolide aus dem Modelljahr 1969, gemeint ist hier jedoch der Produktionszeitraum des Basismodells, wartet mit zeitgenössischen Accessoires auf. Als Beispiele wären Cibié-Zusatzscheinwerfer zu benennen. Also – Licht aus, Spot an! Begleiten Sie uns, Wilhelm Timmermann und (s)ein Porsche-Derivat, das formell zu den homogensten gehört, die jemals produziert worden sind! So viel sei verraten: Die Route wird Sie durch das Weserbergland führen, mit vollem Schwung und dem Charme vergangener Zeiten...

Kaum ein anderes Sportwagen-Design durfte über einen ähnlich langen Zeitraum unangetastet bleiben. Die Rede ist vom Porsche 911 in seiner Urform, gern als "Early 911" oder auch "Urelfer" bezeichnet und in zwei Karosserieformen – als Coupé und ab 1966 darüber hinaus als targa – bis 1972 in Produktion. Es existierten die Ausstattungsvarianten T, L, E sowie S. Die Signatur T stand dabei für Touring und galt als das 911er-Einstiegsmodell. Die Varianten L (1968) sowie E (1969 bis 1973) bedeuteten Luxus, beziehungsweise Einspritzer. Sie waren stärker motorisiert und besser ausgestattet als der 911 T. Das Topmodell war der 911 S. Das große S stand dabei für Super. Die Leistung und der Hubraum der Motoren wuchsen von Jahr zu Jahr kontinuierlich: Ab 1970 konnte das Volumen im Verlauf der Modellpflege zunächst auf 2,2 Liter, später im Modelljahr 1972 dann auf 2,4 Liter und beim Carrera RS sogar auf 2,7 Liter mit entsprechenden Leistungszuwächsen angehoben werden.

Hubraum und Leistung: zwei unmittelbar in Abhängigkeit stehende Attribute, die gerade im Motorsport wohl bedacht aufeinander abgestimmt sein wollen. Dessen war sich auch Wilhelm Timmermann bewusst, als er sich auf die Suche nach einem geeigneten Hobby-Sportgerät auf Grundlage der F-Serie begab. Um so glücklicher schätzt er sich heute, seinen 911 2,2 E in "Blutorange" oder auch "Tangerine Red" 2323 im April 2011 gefunden zu haben. Die Wandlung des 1969er Einspitzers in eine ST-Nachfertigung gemäß FIA-Gruppe 4 geht auf das Konto der PS Automobile GmbH in Lippstadt. Wir sprachen mit Geschäftsführer Dirk Sadlowski – einem langjährigen ST-Enthusiasten – über dieses zeitgenössisch aufgebaute Fahrzeug, dessen Basis eine von Haus aus leichtere Karmann-Karosserie aus Osnabrück gewesen ist: "Wie bei fast allen unseren Fahrzeugen ist auch bei diesem Elfer die Karosserie entlackt und anschließend fachgerecht instandgesetzt worden. Es sind Achsversteifungen eingebracht worden, wie es sie seinerzeit auch beim ST gegeben hat. Dazu muss ich feststellen, dass ich im Laufe der Jahre originale Werks-ST gekauft und verkauft habe - unter anderem das Rallye-Monte-Carlo-Auto, einen Südafrika-ST oder das berühmte Rundstrecken-Rennfahrzeug von Clemens Schickentanz. Und dementsprechend haben wir uns Know-how angeeignet,..."

Lesen Sie die vollständige Inside-Story in PORSCHE SCENE 02/2012 – seit dem 13. Januar 2012 im Zeitschriftenhandel!

Von: Andreas Ehm | Fotos: Andreas Ehm

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