Top-Story im Oktober: 30 Jahre Porsche 924 Carrera GT

1981er Porsche 924 Carrera GT (937/Linkssteuerung, 938/Rechtssteuerung)

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Archetypen | Zeitzeichen aus Zuffenhausen und Neckarsulm

Der Wellenbrecher: die ultimative Modellhistorie zu 30 Jahren Porsche 924 Carrera GT

Im Modelljahr 1981 produzierte Porsche jene 406 924 Carrera GT, die im Herbst 1980 bestellt werden konnten. In diesen Zeitabschnitt fiel die vorzeitige Abberufung von Professor Dr. Ing. Ernst Fuhrmann als Vorstandsvorsitzendem. Der Deutsch-Amerikaner Peter W. Schutz übernahm den Kommandostand bei Porsche. Im Februar 1981 erschienen Sportausführungen des 924 – GTS, Clubsport sowie GTR. Es hatte zunächst den Anschein, als würde die unternehmenspolitische Abkehr vom 911 bei gleichzeitiger Konzentration auf Transaxle-Fahrzeuge mit Vier- und Achtzylinder-Frontmotoren fortgesetzt. Anlässlich der IAA 1981 erschien die lange erwartete Evolution des 924, der 944 mit "waschechtem" Porsche-Antrieb. Wie ein Bruder des 924 Carrera GT mutete das neue Volumenfahrzeug an. Nun erst wurde offenbar, welche Rolle der ein Jahr zuvor platzierten Sonderserie zugedacht worden war: Wellenbrecher für über 163.000 verkaufte Porsche 944 bis zum Modelljahr 1992 sollte sie sein. Zum 30. Jubiläum vollziehen wir die Entwicklungsgeschichte und ihre Hintergründe noch einmal für Sie nach.

Wir schreiben das Jahr 1970. Heinrich Nordhoff, der Vater des VW Käfer, ist kurz zuvor verstorben. Heckantrieb, Heckmotor, Luftkühlung – die alten Werte werden in Frage gestellt. Eine neue Ära beginnt. Nordhoffs Nachfolger im Volkswagenwerk bevorzugen Frontantrieb, Frontmotor und Wasserkühlung. Das Ergebnis der 180-Grad-Kehrtwende ist der VW Golf. Die Tage des VW Käfer sind gezählt, und das hat auch für Porsche eine Konsequenz. Volkswagen streicht das den Stuttgartern jährlich gewährte und als Käfer-Stütze gedachte Sportbudget. Auf der Grundlage dieser Förderung sind Rennboliden wie der Porsche 917 kofinanziert worden. Zwei Drittel des 917-Projektbudgets in Höhe von insgesamt 15 Millionen D-Mark hat Volkswagen getragen. Zum Zeitpunkt der Bewilligung – 1969 – geht mit dem VW-Porsche 914 ein gemeinsames Sportmodell in Serie. Ferdinand Karl Piëch, am 17. April 1937 in Wien geboren und in jungen Jahren Kopf der Porsche-Rennabteilung, erwirkt die VW-Beteiligung. Sein 1952 verstorbener Vater, der Wiener Rechtsanwalt Dr. Anton Piëch, leitet von 1941 bis zum Ende des zweiten Weltkrieges das Volkswagenwerk. Ferdinand Piëch – der Enkel Ferdinand Porsches – und seine zahlreichen Cousins streiten indes um die Nachfolge seines Onkels Ferry Porsche. Am Schüttgut in Zell am See kommt es zum großen Knall. Ferry Porsche und Ferdinand Piëchs Mutter Louise Piëch, geborene Porsche, verfügen nach erbitterten Streitigkeiten, dass kein Familienmitglied mehr in verantwortlicher Funktion bei Porsche tätig sein soll. Die Unternehmensführung sollen externe Profis übernehmen, die mit den Familien Porsche und Piëch nicht verwandt sind. Die Folge: Ein alter Wegbegleiter übernimmt das Ruder: Professor Dr. Ing. Ernst Fuhrmann, 1918 wie Ferdinand Piëch in Wien zur Welt gekommen. Aus dem Familienbetrieb geht eine GmbH hervor, später eine Aktiengesellschaft unter Fuhrmanns Vorsitz. Er und seine Ingenieure arbeiten im VW-Auftrag - dort läuft 1974 der letzte Käfer vom Montageband - an einem preiswerten, nach dem Baukasten-Prinzip gebauten Sportwagen. Doch dessen Verwirklichung verhindern die Energiekrise von 1973 und interne Gründe. Der neue VW-Vorstandsvorsitzende Rudolf Leiding lehnt es ab, das Projekt zu verwirklichen.

Porsche hat aber schon zu viel investiert, kauft das Projekt zurück  - und damit ein Erfolgsmodell. Der 924 und seine Weiterentwicklungen erreichen insgesamt 325.000 verkaufte Exemplare...

Das war nur die Einleitung, die komplette Story finden Sie in der Oktober-Printausgabe der PORSCHE SCENE – bereits ab dem 9. September 2011 im Zeitschriftenhandel!

Von: Carsten Krome | Fotos: Historisches Archiv Porsche AG; Carsten Krome (1982-84)

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