Top-Story im Oktober: 991 – Tradition trifft Moderne

IAA 2011 in Frankfurt/Main: neuer Porsche 911 (Baureihe 991)

IAA 2011 in Frankfurt/Main: neuer Porsche 911 (Baureihe 991)

IAA 2011 in Frankfurt/Main: neuer Porsche 911 (Baureihe 991)

IAA 2011 in Frankfurt/Main: neuer Porsche 911 (Baureihe 991)

IAA 2011 in Frankfurt/Main: neuer Porsche 911 (Baureihe 991)

IAA 2011 in Frankfurt/Main: neuer Porsche 911 (Baureihe 991)

IAA 2011 in Frankfurt/Main: neuer Porsche 911 (Baureihe 991)

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IAA 2011 in Frankfurt/Main: neuer Porsche 911 (Baureihe 991)

Baureihe 991: Weltpremiere auf der 64. IAA in Frankfurt

Mit 48 Jahren ist der Porsche 911 Carrera jünger denn je: Die völlig neu entwickelte Baureihe 991 der Sportwagen-Ikone tritt mit einer flach gestreckten Silhouette, spannungsgeladenen Flächen und präzise gestalteten Details ins Rampenlicht und bleibt doch auf den ersten Blick unverkennbar ein 911. Ganz in der Tradition des Elfers drückt die unverwechselbare Porsche-Formensprache Kraft und Eleganz aus.

Der um 100 Millimeter verlängerte Radstand und die reduzierte Höhe bilden zusammen mit bis zu 20 Zoll großen Rädern die Basis für einen athletischen Auftritt. Gleichzeitig wurden die für einen Sportwagen typischen, kompakten Außenmaße beibehalten. Von vorn fallen die überwölbten Kotflügel ins Auge. Sie betonen die breitere Spur, so dass die neuen 911 Carrera-Modelle noch satter auf der Straße stehen. Die neu geformten Außenspiegel sind auf der Türbrüstung und nicht wie bisher im Spiegeldreieck angebracht. Das bietet nicht nur aerodynamische Vorteile, sondern unterstreicht die neue Designlinie und die optische Breite.

Die völlig neue Leichtbau-Karosserie entsteht in intelligenter Aluminium-Stahl-Bauweise. Sie leistet einen erheblichen Anteil an der Gewichtsreduktion von bis zu 45 Kilogramm, und das bei deutlich höheren Steifigkeiten. Durch aerodynamische Optimierung − unter anderem dank eines verbreiterten, variabel ausfahrenden Heckspoilers − konnte der Auftrieb des neuen 911 Carrera unter Beibehaltung eines sehr guten cW-Wertes noch weiter reduziert werden.

Passend zur modernen Exterieur-Gestaltung entwarfen die Porsche-Designer einen Innenraum, dessen Architektur sich an der des Carrera GT orientiert. Durch die nach vorn ansteigende Mittelkonsole mit dem rennsporttypisch hoch, besonders nah am Lenkrad liegenden Schalt- oder Wählhebel wird der Fahrer jetzt noch stärker in das Cockpit integriert. Wie im Exterieur finden sich auch innen klassische Porsche-Elemente wieder: das Kombiinstrument mit fünf Rundinstrumenten – eines davon ein hochauflösender Multifunktions-Bildschirm –, der zentrale Drehzahlmesser sowie das Zündschloss links vom Lenkrad.

Seit Generationen Klassenbeste, legen der neue 911 Carrera und der 911 Carrera S die Messlatte bei Performance und Effizienz noch einmal höher. Alle Versionen kommen mit deutlich weniger als zehn Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern aus. Im Vergleich zum Vorgänger sinken Verbrauch und Emissionen um bis zu 16 Prozent. Erreicht wird dies unter anderem durch Systeme und Funktionen wie Auto-Start-Stopp, Thermomanagement, Bordnetzrekuperation, das weltweit erste Siebengang-Schaltgetriebe und − in Verbindung mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) − das so genannte Segeln. Die neue elektromechanische Servolenkung bietet nicht nur höchste Präzision und Rückmeldung, sondern leistet ebenfalls einen Beitrag zur Effizienzsteigerung und Verbrauchsreduktion.

So konsumiert der 911 Carrera mit dem neuen, 350 PS starken 3,4-Liter-Boxermotor und optionalem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe im neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) nur 8,2 Liter pro 100 Kilometer – 1,6 Liter/100 km weniger als der Vorgänger. Als erster Porsche-Sportwagen unterschreitet er mit 194 g CO2/km zudem die Grenze von 200 g/km. Auch beim 911 Carrera S mit 3,8-Liter-Boxermotor und neuerdings 400 PS sinkt der Verbrauch trotz um 15 PS höherer Leistung in Verbindung mit dem optionalen PDK um 14 Prozent, beziehungsweise 1,5 Liter/100 km auf 8,7 Liter/100 km. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 205 g/km.

Gleichzeitig verbessern sich bei beiden Modellen die Fahrleistungen. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der 911 Carrera S mit PDK in 4,3 Sekunden. Mit dem optionalen Sport-Chrono-Paket vergehen bei gedrückter Sport-Plus-Taste lediglich 4,1 Sekunden. Der 911 Carrera mit PDK benötigt für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h lediglich 4,6 Sekunden (Sport Plus: 4,4 Sekunden).

Der neue Elfer bietet aber nicht nur bessere Längsdynamik, sondern auch in Sachen Querdynamik höchste Performance auf einem bisher unerreichten Niveau. Grundlagen für noch mehr Agilität, Präzision und Fahrstabilität sind neben dem verlängerten Radstand unter anderem die breitere Spur an der Vorderachse, die neue Hinterachse sowie die neue, elektromechanische Servolenkung. Darüber hinaus stehen weitere, je nach Modell serienmäßige oder optionale, aktive Regelsysteme zur Verfügung, welche die Fahrdynamik noch weiter verbessern. Dies trifft insbesondere auf die erstmals für den 911 Carrera S verfügbare, aktive Wank-Stabilisierung "Porsche Dynamic Chassis Control" (PDCC) zu. Dieses System reduziert die Seitenneigung beispielsweise bei Kurvenfahrt, wodurch die Reifen immer optimal zur Fahrbahn stehen und höhere Seitenkräfte übertragen können. Die möglichen Kurvengeschwindigkeiten steigen, noch schnellere Rundenzeiten auf Rennstrecken sind möglich.

Die für den Porsche 911 seit jeher typische Spreizung zwischen scheinbar gegensätzlichen Eigenschaften wie Performance und Effizienz, Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit konnte beim neuen Modell noch einmal verbreitert werden. Der neue 911 Carrera ist damit mehr Elfer denn je. Seine Weltpremiere feiert er auf der IAA 2011 in Frankfurt. Die Einführung der neuen 911-Modelle beginnt am 3. Dezember 2011, die Fahrzeuge sind ab dem 1. September in den Porsche Zentren bestellbar. Die Preise betragen in Deutschland 88.037 Euro für den 911 Carrera und 102.436 Euro für den 911 Carrera S einschließlich 19 Prozent Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung.

Von: PORSCHE SCENE Newsroom/GO | Fotos: Carsten Krome

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