Top-Story im Oktober: Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

Gedenken an Ulrich "Ulli" Richter († 4. August 2001)

"Rennen fahren mit Freunden vor Freunden zur Freude"

Es ist Samstag, der 4. August 2001, gegen 17.15 Uhr. Auf der Nürburgring-Nordschleife geht das Sechs-Stunden-Ruhrpokal-Rennen in die entscheidende Phase. Zwei Porsche-Teams wollen beim Saisonhöhepunkt der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft gewinnen. Vorn an der Spitze haben sich Jürgen Alzen und sein neuer Partner Arno Klasen mit ihrem silbernen GT3 R eingerichtet. Doch auf den Fersen sitzt ihnen mit weniger als zwei Minuten Rückstand jener Mann, der zu diesem Zeitpunkt die meisten Gesamtsiege auf dem Konto hat: Ulrich "Ulli" Richter aus Essen. Der damals 44-jährige Langstrecken-Spezialist hält mit 26 Erfolgen den Rekord. Die meisten erzielt der Inhaber eines Presse-Vertriebsunternehmens an der Seite seines Motorsportfreundes Olaf Manthey. Im weißen Dekra-Mercedes 190E 2,5-16 ist das Duo kaum zu bezwingen. Als die Ära der DTM-Fahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife ausklingt, orientiert sich Ulli Richter in Richtung Porsche. Er wird Partner von Jürgen Alzen, startet mit dem charismatischen Betzdorfer auch bei den Zwölf Stunden von Sebring in den Vereinigten Staaten. Obwohl sie grundverschieden sind, lernen sie sich schätzen. Ulli Richter, der 1986 – der ersten Saison des 944 turbo Cups – als Privatier im feuerroten Porsche des Düsseldorfer Händlers Häberli mitmischt, liebt die offene Rede. Er ist so ehrlich wie geradlinig, seine markigen Sprüche sind so beliebt wie seine runden Brillengläser und natürlich seine Fahrkünste auf dem Eifelkurs. Einmal wird er im Interview gefragt, warum er ausgerechnet an zehn Samstagen im Jahr durch die Eifel tobe, und da wird der Junge aus dem Revier auf einmal philosophisch. Er bringt es unnachahmlich auf den Punkt, indem er sagt: "Rennen fahren mit Freunden vor Freunden zur Freude". Am 4. August 2011 - vor einem Jahrzehnt – bezahlt er seine Leidenschaft mit dem Leben.

Das vollständige Editorial lesen Sie in der Oktober-Printausgabe der PORSCHE SCENE – bereits ab dem 9. September 2011 im Zeitschriftenhandel!

 

 

Von: Carsten Krome | Fotos: Carsten Krome

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