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86er 911 Carrera Coupé Werks-Turbo-Look (911 330)

86er 911 Carrera Coupé Werks-Turbo-Look (911 330)

86er 911 Carrera Coupé Werks-Turbo-Look (911 330)

86er 911 Carrera Coupé Werks-Turbo-Look (911 330)

86er 911 Carrera Coupé Werks-Turbo-Look (911 330)

Unter der Headline "Champions League" riefen wir die IROC-Carrera von 1973 in Erinnerung. Es war auch von einer Optik die Rede, die in dieser Form nie zum Einsatz kam. Porsche lieferte die 15 Wagen umfassende Sonderserie mit Turbo-breiten Kotflügeln und "Entenbürzel"-Heckdeckeln aus. US-Statthalter Roger Penske ließ die Motorhauben durch flacher auslaufende Heckflossen im Stil des Carrera RS 3,0 ersetzen. Diese Lösung passte besser ins Marketing-Konzept des Amerikaners. Ein Mediziner aus dem Rheinland besann sich der vergessenen Version. Sein Carrera Coupé im Werks-Turbo-Look baute er entsprechend um. Runde Backen wie beim RS 3,0 waren von Hause aus vorhanden, Stoßfänger und der "Entenbürzel" des 2,7 RS konnten nachgerüstet werden. Was Penske 1973 nicht wollte, fährt 35 Jahre später auf schmalen Straßen rund um Köln.

Rufen wir wir uns noch einmal die November-Ausgabe 2007 in Erinnerung! Damals ging es - neben anderen Themen - auch um das Treffen des Porsche Classic Clubs Austria (PCCA) am Katschberg. Mit von der Partie war auch Klaus, ein Mediziner aus Lindlar. "Meine Heimatgemeinde liegt 30 Kilometer östlich von Köln inmitten des Naturparks Bergisches Land", erklärt der Internist. "Die gefühlte Entfernung zwischen Kölner Dom und Haustüre ist allerdings geringer". Diese Feststellung ist für den weiteren Verlauf dieser Geschichte nicht unbedeutend. Klaus pflegt nämlich ein Faible für etwas ältere Porsche. Freilich entstanden sie zu einer Zeit, die nicht von Schlagworten wie "Schadstoffausstoß" und "Grüne Umweltplakette" geprägt war.

Für das 86er 911 Carrera Coupé im Werks-Turbo-Look gilt das natürlich auch. Ohne Katalysator leistet es jene 231 PS, die jeder Freund Zuffenhausener Sportwagen herunterbeten kann. Und mit Teilchenbeschleuniger? Darüber machte sich Klaus anfangs keine Gedanken. Er suchte nach einem Original, wie es heute nicht mehr hergestellt wird. Den Rheinländer packt die Erzähllaune. "Wissen Sie, seit 1974 fahre ich Porsche. Da sind schon ein paar zusammen gekommen. Ich habe sie immer wieder verkauft und es oft bereut. Am meisten ärgere ich mich, meinen indischroten 964 turbo abgegeben zu haben. 2005 habt Ihr den in PORSCHE SCENE vorgestellt." Und er ergänzt: "Es war die September-Ausgabe, um genau zu sein."

Wir könnten noch eine Headline dazusteuern. Sie lautete: "Im bösartigen Gehölz" und bezog sich auf unsere Fotokulisse mit dem vielsagenden Namen "Wicked Woods". Klaus jedenfalls vermisste die Determinanten Werks-Turbo-Look, Luftkühlung, Neunhundertelf und "Indischrot". Er suchte nach einem Objekt, dass in das festgelegte Raster passte und stieß in München auf einen RSR-Nachbau. Grundsätzlich hätte eine Wettbewerbs-Version des Carrera RS 3,0 des Verkauf des 964 Monoturbo ausgleichen können. Die Begleitumstände sprachen dagegen. "Der Preis war wirklich günstig", rezitiert Klaus. "Den Wagen wollte ich auf eigener Achse überführen. Angeblich war er ja fahrbereit. Davon musste ich mich erst überzeugen. Doch ich hörte nichts als Ausreden und sagte ab!" Dass er trotzdem in München seinen Porsche fand, lag an Heinrich von Bünau.

Von: Carsten Krome

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