2010: Evolution des 911 (997) GT3 RSR – statt Revolution

Detailarbeit für optimiertes Fahrverhalten: veränderte Abstützung und Position des Heckflügels

Evolution statt Revolution: Detailmodifikationen im Front- und Heckbereich

Weltweit erfolgreichstes GT-Modell: Neuer Ferrari F458 ist der Herausforderer

Weitere Annäherung an den GT3 R: mit aktuellen Rückleuchten in LED-Technik


Der 911 (997) GT3 RSR startet verändert in die kommende Motorsportsaison. Ihre Weltpremiere feierte die 2011er Version des weltweit erfolgreichsten GT-Rennwagens im Rahmen der Motorsport-Saisonabschlussfeier "Night of Champions“ am 11. Dezember 2010 im Entwicklungszentrum Weissach. Bei der Weiterentwicklung des GT3 RSR standen eine neu gestaltete Aerodynamik im Front- und Heckbereich, Änderungen an der Fahrwerkskinematik sowie am Motor im Vordergrund. Der 4,0 Liter große Sechszylinder-Boxer leistet nun 455 PS bei 7.800 Umdrehungen und damit fünf PS mehr als sein Vorgänger. Die Leistungssteigerung resultiert aus einer noch besseren, an die jeweiligen Kraftstoffsorten angepassten Motorsteuerung, einer neu konstruierten Abgasanlage sowie einem überarbeiteten Luftansauggehäuse. Darüber hinaus konnte die Fahrbarkeit des effizienten Triebwerks weiter verbessert werden. Die maximale Motordrehzahl liegt unverändert bei 9.400/min. Insbesondere im Frontbereich sind die Modifikationen sichtbar. Eine längere Buglippe sorgt für erhöhten Anpressdruck an der Vorderachse, die Vorderreifen auf zwölf statt elf Zoll breiten Felgen sorgen für zusätzliche Bodenhaftung und eine verringerte Tendenz zum Untersteuern. Auch die Position des Heckflügels und die Form der Flügelstützen konnten optimiert und an die ebenfalls neue Heckverkleidung mit zusätzlichen Entlüftungsschlitzen angepasst werden. Auch der Heckdeckel ist neu gestaltet worden, er weist eine optimierte Luftführung auf. Wie im 911 GT3 Cup und 911 GT3 R sind beim RSR die LED-Rückleuchten der aktuellen 911er-Straßenfahrzeuge verbaut worden. Der Langstreckenrenner aus Weissach bleibt damit das Topmodell in der Verkaufspalette von Porsche Motorsport und kann zu einem Preis von 410.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer ab sofort bestellt werden. Alle Modifikationen zur Saison 2011 sind als Original-Umbaukit für Fahrzeuge aus dem Vorjahr erhältlich.

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